Optische Schreie. Die Geschichte des Aachener Wandmalers

Klaus Paier war ein Wegbereiter der Street Art in Deutschland. Seinen künstlerischen Ausdruck entwickelte er während seines Physikstudiums an der RWTH Aachen in den 1970er Jahren. Die Wand wurde sein ultimatives Medium, um gesellschaftliche Probleme wie Faschismus, Schulsystem, Homophobie, Kalter Krieg, Atomkraft, Apartheid und soziale Ungerechtigkeit anzuprangern. Der Film beleuchtet die lokale Kunstszene, das Aufkommen von Bürgerbewegungen, das Thema Hausbesetzungen sowie die Rezeption seiner Wandbilder– damals wie heute. Basierend auf Interviews ist dieser Film nicht nur ein biografisches Porträt, sondern stellt darüber hinaus ein fundiertes Zeitdokument dar.
Im Anschluss an die Vorstellung findet ein Gespräch mit Regisseurin statt.
2025, Regie, Drehbuch, Kamera, Schnitt, Produktion: Lovorka Perić-Hassler

Apollo Kino, Pontstraße 141-149

Anmeldung online

https://www.vhs-aachen.de/index.php?id=107&kathaupt=11&knr=262-10754

Klaus Paier, der Aachener Wandmaler

Von 1978 bis 1987 war Klaus Paier in Aachen unterwegs, um seine Text-Bild-Werke illegal auf Betonwände und Mauern in der Aachener Innenstadt, auf dem Gelände der RWTH und an besetzte Häuser zu malen. Paier wählte bewusst Themen und Orte im öffentlichen Raum, die zum Nachdenken anregen sollten sowie Themen, die auch heute noch hochaktuell sind: Wohnungsspekulationen, Rüstungspolitik, Atomkraft, Homophobie oder die Problematik des Bildungssystems. Fast alle seine Kunstwerke sind nicht mehr vorhanden. Klaus Paier starb als Pionier der modernen Street Art 2009 in Köln und konnte die Würdigung seiner Gemälde nicht mehr erleben. Drei seiner Kunstwerke wurden in Aachen inzwischen unter Denkmalschutz gestellt.
Dieter Weinkauf hat sich intensiv mit dem Werk Paiers beschäftigt und die Arbeiten fotografisch dokumentiert. In einem Bildervortrag werden zahlreiche Werke, die heute größtenteils nicht mehr erhalten sind, gezeigt und besprochen.

Treffpunkt: vhs, Peterstraße, Raum 241, Forum

Anmeldung online

https://www.vhs-aachen.de/index.php?id=107&kathaupt=11&knr=262-10360

Kunst neu entdecken. Atelierbesuche bei Künstler*innen

Zeitgenössische Kunst fasziniert, irritiert oder wirft Fragen auf – und genau darin liegt ihr Reiz. Dieser Kurs lädt dazu ein, Kunst jenseits vorschneller Urteile neu wahrzunehmen und einen persönlichen Zugang zu ihr zu finden. Der erste Zyklus ist den Ausdrucksformen Objekt, Skulptur und Plastik gewidmet: Was unterscheidet diese Begriffe? Wie lassen sich zeitgenössische Arbeiten einordnen? Und welche Ideen, Materialien und Konzepte stehen hinter ihnen? Im Mittelpunkt stehen die Atelierbesuche bei Künstler*innen, die Einblicke in ihre ganz unterschiedlichen Arbeitsweisen und künstlerischen Welten geben. Sie sprechen über ihre Ideen, Techniken und Intentionen und eröffnen die Möglichkeit, Kunst unmittelbar zu erleben, Fragen zu stellen und die eigene Wahrnehmung zu hinterfragen.

Es öffnen ihre Ateliers: Monika Radhoff-Troll, Objekte und Installationen, darunter die „Zivilisationsteppiche“ und Federobjekte; Klaus Kaufmann, Objekte und Assemblagen aus unterschiedlichsten Materialien wie Holz, Fundstücken und Nägeln; Roland Hermanns, kinetische Wand- und Raumobjekte. Die Termine finden mit den Künstler*innen sowie Maren Hoch, Geschäftsführung Atelierhaus Aachen e.V. und selber Künstlerin statt.

In Kooperation mit dem Atelierhaus Aachen (AHA)

Anmeldung online / 3 Termine

Treffpunkt: Atelierhaus Aachen

https://www.vhs-aachen.de/index.php?id=107&kathaupt=11&knr=262-10340

Kunst neu entdecken. Atelierbesuche bei Künstler*innen

Zeitgenössische Kunst fasziniert, irritiert oder wirft Fragen auf – und genau darin liegt ihr Reiz. Dieser Kurs lädt dazu ein, Kunst jenseits vorschneller Urteile neu wahrzunehmen und einen persönlichen Zugang zu ihr zu finden. Der erste Zyklus ist den Ausdrucksformen Objekt, Skulptur und Plastik gewidmet: Was unterscheidet diese Begriffe? Wie lassen sich zeitgenössische Arbeiten einordnen? Und welche Ideen, Materialien und Konzepte stehen hinter ihnen? Im Mittelpunkt stehen die Atelierbesuche bei Künstler*innen, die Einblicke in ihre ganz unterschiedlichen Arbeitsweisen und künstlerischen Welten geben. Sie sprechen über ihre Ideen, Techniken und Intentionen und eröffnen die Möglichkeit, Kunst unmittelbar zu erleben, Fragen zu stellen und die eigene Wahrnehmung zu hinterfragen.

Es öffnen ihre Ateliers: Monika Radhoff-Troll, Objekte und Installationen, darunter die „Zivilisationsteppiche“ und Federobjekte; Klaus Kaufmann, Objekte und Assemblagen aus unterschiedlichsten Materialien wie Holz, Fundstücken und Nägeln; Roland Hermanns, kinetische Wand- und Raumobjekte. Die Termine finden mit den Künstler*innen sowie Maren Hoch, Geschäftsführung Atelierhaus Aachen e.V. und selber Künstlerin statt.

In Kooperation mit dem Atelierhaus Aachen (AHA)

Anmeldung online

Treffpunkt: Atelierhaus Aachen

https://www.vhs-aachen.de/index.php?id=107&kathaupt=11&knr=262-10340

Kunst neu entdecken. Atelierbesuche bei Künstler*innen

Zeitgenössische Kunst fasziniert, irritiert oder wirft Fragen auf – und genau darin liegt ihr Reiz. Dieser Kurs lädt dazu ein, Kunst jenseits vorschneller Urteile neu wahrzunehmen und einen persönlichen Zugang zu ihr zu finden. Der erste Zyklus ist den Ausdrucksformen Objekt, Skulptur und Plastik gewidmet: Was unterscheidet diese Begriffe? Wie lassen sich zeitgenössische Arbeiten einordnen? Und welche Ideen, Materialien und Konzepte stehen hinter ihnen? Im Mittelpunkt stehen die Atelierbesuche bei Künstler*innen, die Einblicke in ihre ganz unterschiedlichen Arbeitsweisen und künstlerischen Welten geben. Sie sprechen über ihre Ideen, Techniken und Intentionen und eröffnen die Möglichkeit, Kunst unmittelbar zu erleben, Fragen zu stellen und die eigene Wahrnehmung zu hinterfragen.

Es öffnen ihre Ateliers: Monika Radhoff-Troll, Objekte und Installationen, darunter die „Zivilisationsteppiche“ und Federobjekte; Klaus Kaufmann, Objekte und Assemblagen aus unterschiedlichsten Materialien wie Holz, Fundstücken und Nägeln; Roland Hermanns, kinetische Wand- und Raumobjekte. Die Termine finden mit den Künstler*innen sowie Maren Hoch, Geschäftsführung Atelierhaus Aachen e.V. und selber Künstlerin statt.

In Kooperation mit dem Atelierhaus Aachen (AHA)

Anmeldung online

Treffpunkt: Atelierhaus Aachen

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Kunst neu entdecken. Atelierbesuche bei Künstler*innen

Zeitgenössische Kunst fasziniert, irritiert oder wirft Fragen auf – und genau darin liegt ihr Reiz. Dieser Kurs lädt dazu ein, Kunst jenseits vorschneller Urteile neu wahrzunehmen und einen persönlichen Zugang zu ihr zu finden. Der erste Zyklus ist den Ausdrucksformen Objekt, Skulptur und Plastik gewidmet: Was unterscheidet diese Begriffe? Wie lassen sich zeitgenössische Arbeiten einordnen? Und welche Ideen, Materialien und Konzepte stehen hinter ihnen? Im Mittelpunkt stehen die Atelierbesuche bei Künstler*innen, die Einblicke in ihre ganz unterschiedlichen Arbeitsweisen und künstlerischen Welten geben. Sie sprechen über ihre Ideen, Techniken und Intentionen und eröffnen die Möglichkeit, Kunst unmittelbar zu erleben, Fragen zu stellen und die eigene Wahrnehmung zu hinterfragen.

Es öffnen ihre Ateliers: Monika Radhoff-Troll, Objekte und Installationen, darunter die „Zivilisationsteppiche“ und Federobjekte; Klaus Kaufmann, Objekte und Assemblagen aus unterschiedlichsten Materialien wie Holz, Fundstücken und Nägeln; Roland Hermanns, kinetische Wand- und Raumobjekte. Die Termine finden mit den Künstler*innen sowie Maren Hoch, Geschäftsführung Atelierhaus Aachen e.V. und selber Künstlerin statt.

In Kooperation mit dem Atelierhaus Aachen (AHA)

Anmeldung online

Treffpunkt: Atelierhaus Aachen

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Was steht denn da rum? Teil lI

mit Belinda Petri

In Aachen gibt es über die üblichen Postkartenmotive hinaus zahlreiche Kunstwerke im öffentlichen Raum zu entdecken – mal ganz prominent, mal unscheinbar und versteckt. Neben den historischen (Bau-)Denkmälern haben Künstler wie Heinz Tobolla und Bonifatius Stirnberg ihre Spuren in der Stadt hinterlassen – vom „Kehrmännchen“ bis zum „Möschebrunnen“ finden sich ihre Werke, die vor allem in den 1970er Jahren zur Verschönerung des Stadtbilds eingesetzt wurden. Und heute? Sind Graffitis Zeichen von Vandalismus oder doch „Street Art“, also Straßenkunst im wörtlichen Sinn? Wem gehört der öffentliche Raum, wer gestaltet ihn und wer nutzt ihn wie? Der Rundgang wirft spannende Fragen auf und verspricht außergewöhnliche Perspektiven auf die Stadt und ihre Kunstwerke.

Kosten: 9 €/7 €

Anmeldung unter Website vhs Aachen

Schmuck-Design trifft Architektur und Kontemplation

mit Birgit Esser

Im Kolumba-Viertel im Herzen der Innenstadt befinden sich zwei der faszinierendsten Museen Kölns in unmittelbarer Nachbarschaft. Am Vormittag dreht sich im Museum für Angewandte Kunst Köln (MAKK) alles um Design zwischen Kunst und Alltag. In der aktuellen Sonderausstellung „Von Louise Bourgeois bis Yoko Ono – Schmuck von Künstlerinnen“ wird avantgardistischer Schmuckkunst von international bedeutenden bildenden Künstlerinnen seit den 1920er Jahren bis heute gezeigt. Nach einer Mittagspause geht es weiter im Kunstmuseum des Erzbistums Köln, dem Kolumba. Das von Peter Zumthor entworfene Gebäude verbindet Kunst, Geschichte und Spiritualität auf einzigartige Weise. Die aktuelle Ausstellung und die ständige Sammlung laden ein, Kunst in Ruhe und Kontemplation zu erleben. Ein Tagesausflug, der Design, Architektur und außergewöhnliche Kunstbetrachtung verbindet – mitten in Köln, aber weit weg vom Alltag.

Kosten: 49 €, eigene Anreise

Anmeldung unter Website vhs Aachen

Architektur im Dialog. Bauen im Wandel. Zukunft im Blick.

Der Aachener Baukulturkalender ist eine Plattform für alle, die sich für die zukunftsfähige Gestaltung unserer gebauten Umwelt interessieren – von Architektur, Stadtentwicklung und Denkmalpflege bis zu Landschafts- und Raumplanung. Er bündelt Veranstaltungen, Ausstellungen, Vorträge und Aktionen in Aachen und der Region, die sich mit Fragen der Baukultur auseinandersetzen.

Unser Anliegen

Baukultur geht uns alle an. Sie beeinflusst unser tägliches Leben, unser gesellschaftliches Miteinander und die Qualität unserer Umwelt. Der Baukulturkalender macht dieses wichtige Thema sichtbar, schafft Raum für Austausch und lädt dazu ein, sich aktiv an der Gestaltung unserer Lebensräume zu beteiligen.

Der Kalender richtet sich an Fachleute, Studierende, Engagierte und Interessierte gleichermaßen. Er versteht sich als offenes Angebot an alle, gemeinsam über Gegenwart und Zukunft unserer gebauten Umwelt nachzudenken – kritisch, kreativ und konstruktiv.

Unsere Haltung

Offen. Interdisziplinär. Vernetzt.
Der Baukulturkalender lebt vom Engagement vieler Akteur*innen, die mit Verantwortung, Fachwissen und Leidenschaft an einer nachhaltigen, vielfältigen und identitätsstiftenden Baukultur arbeiten.

Wir glauben an die Kraft der Zusammenarbeit über Disziplinen und Institutionen hinweg – und an die Bedeutung des Dialogs zwischen Praxis, Forschung, Politik, Kultur und Zivilgesellschaft.

Wer steckt dahinter?

Auf Initiative des Förderverein aachen fenster  – raum für bauen und kultur e.V. geht der Aachener Baukulturkalender einem der Gründungszwecke des Fördervereins nach.

In enger Kooperation mit den zahlreichen Partnerinnen und Partnern aus der Region wird eine Plattform für die Veröffentlichung und Werbung der zahlreichen Veranstaltungen bereitgestellt.  

Dazu gehören der Bund Deutscher Architekten Aachen, Bund Deutscher Baumeister Aachen, Fachhochschule Aachen, altbau plus, ABE AachenBuildingExperts, vhs Aachen, RWTH Aachen University, Städtische Entwicklungsgesellschaft Aachen sowie Stadtbad Aachen, Initiative Aachen, Aachener Bäche ans Licht, Europäische Stadt.

vhs Aachen