Wo Bühnenbilder entstehen – Werkstattführung im Theater Aachen

Bevor sich der Vorhang hebt und ein Theaterstück oder eine Oper zur Aufführung kommt, vergehen viele Wochen und Monate mit Proben und Vorbereitungen. In der ehemaligen Tuchfabrik in der Mörgensstraße befinden sich nicht nur die Probebühnen und Büros des Theater Aachen, sondern auch die Werkstätten. Dort arbeiten tagsüber viele Menschen an dem, was den Zauber des Theaters erschafft: Ob Schreinerwerkstatt oder Schlosserei, Malsaal und Schneiderei, Kaschiererwerkstatt oder Requisite – viele Arbeitsschritte an vielen Orten werden gebraucht, um Bühnenbilder und Kostüme herzustellen. Einige Ausbildungsberufe, wie Theatermaler*in, -plastiker*in oder Gewandmeister*in, können nur am Theater erlernt werden. Die Werkstattführung vermittelt Hintergrundwissen über das Entstehen einer Inszenierung, vom ersten Nagel, der eingeschlagen wird, bis zum letzten Knopf, der angenäht wird.

Eingang neben der Hofeinfahrt, Mörgensstr. /Ecke Hubertusstr.

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https://www.vhs-aachen.de/index.php?id=107&kathaupt=11&knr=262-10511

Bretter, die die Welt bedeuten – Bühnenführung im Theater Aachen

Bevor der Vorhang im Großen Haus aufgeht, vergehen Wochen voller Proben und Vorbereitungen. Auf der Bühne wachsen Kulissen, im Orchestergraben erklingen erste Töne und hinter den Kulissen wird Handwerk sichtbar: Requisiteur*innen, Maskenbildner*innen, Ankleider*innen und Technikteams arbeiten Hand in Hand, damit jede Szene gelingt. Jeder Nagel, jeder Pinselstrich und jeder Lichtstrahl trägt dazu bei, dass die Inszenierung am Ende lebendig wird. Die Führung zeigt, wie all diese Elemente zusammenkommen – vom ersten Entwurf bis zum letzten Vorhang.

Treffpunkt: Theater Aachen, Theaterplatz

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Zwei Jahrtausende Bäderwelt in Aachen

Der Spaziergang führt entlang heutiger und damaliger Wohlfühloasen des Aachener Thermalwassers. Los geht es in der Jetzt-Zeit an den Carolus Thermen, vorbei an Quellenhof, durch die Komphausbadstraße und endet in der Vergangenheit an den alten Römerthermen am Büchel. Anschaulich und informativ begleitet von Ulrich Lieser, eröffnen sich neue Perspektiven für das Thermalwasser in Aachen. An der langen Tafel ist Zeit zum Genießen und Reden. Es werden Canapées aus drei Epochen gereicht, interpretiert und zubereitet von Petra Emonts.
Ulrich Lieser ist Hydrogeologe und engagiert sich innerhalb der Bürgerstiftung Lebensraum Aachen für das Thermalwasser. Zudem ist er aktives Mitglied im Verein Neuwasser. Petra Emonts war lange Zeit Köchin, heute ist sie Dozentin für Kulinarik und Ernährung.

Treffpunkt: Carolus Thermen

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Die Neue Synagoge in Aachen

Die Neue Synagoge in Aachen ist das Gotteshaus und Gemeindezentrum der Jüdischen Gemeinde am Synagogenplatz. Sie wurde 1995 nach Plänen des Architekten Alfred Jacoby neu an dem Ort errichtet, an dem die Alte Synagoge 1938 während der Novemberpogrome von den Nationalsozialisten zerstört wurde. Bei dieser Führung lernen die Teilnehmenden das Innere der Neuen Synagoge Aachen kennen und bekommen einen Einblick in die jüdischen Bräuche und Traditionen.

Synagogenplatz, Synagoge

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Pieter Bruegel in Brüssel – Bilder, Lebenswelt und Street Art

Auf den Spuren von Pieter Bruegel d. Ä. (um 1525/30-1569) in Brüssel zu wandeln, geht mit einer guten Portion Humor einher. Auf dem Spaziergang durch das Viertel Marollen, in dem der bedeutendste niederländische Künstler der Renaissance sechs Jahre lebte, ziehen bunte Hauswände mit Streetart nach Bruegel die Blicke auf sich. Nach dem Besuch seiner Begräbniskirche und der Mittagspause an der hübschen Place du Sablon geht es weiter in die Königlichen Museen der Schönen Künste. Nach der Führung zur weltweit zweitgrößten Bruegel-Sammlung und zu Gemälden seiner Nachfolger bleibt Freizeit für weitere Erkundungen.

Treffpunkt: Hbf Aachen

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https://www.vhs-aachen.de/index.php?id=107&kathaupt=11&knr=262-10324

Versunkene Welten: Ruinenstädte in der Antike von Troja bis Pompeji

Heutzutage spazieren Millionen von Besucher*innen voll Bewunderung durch antike Ruinenstädte. Nostalgie und romantische Wehmut angesichts des Untergangs der alten Kulturen sind jedoch moderne Phänomene. Im Altertum wurde mit den zahlreichen zerstörten Städten, die schon damals im Mittelmeerraum allgegenwärtig waren, wesentlich pragmatischer umgegangen: Ruinen hatten nichts Positives an sich, sie wurden entweder beseitigt oder schlichtweg ignoriert. Martin Zimmermann zeigt in diesem Vortrag, wie die Menschen in der Antike selbst auf bedeutende Stätten wie Troja, Mykene, Ninive und Pompeji geblickt haben.
In Kooperation mit der Gerda Henkel Stiftung
Martin Zimmermann lehrt Alte Geschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität München.

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https://www.vhs-aachen.de/index.php?id=107&kathaupt=11&knr=262-10026

Impressionismus à la belge in Lüttich

Lüttichs Kunstmuseum Nr. 1, La Boverie, feiert seine Wiedereröffnung vor zehn Jahren mit einer Ausstellung der Extraklasse. Sie zeigt die belgische Vorwegnahme und Wechselwirkung mit dem französischen Impressionismus, wobei Werke von Monet, Renoir und Pisarro mit solchen von Ensor, Claus und Van Rysselberghe in Dialog treten. Im Anschluss an die Führung durch die Ausstellung und die Mittagspause besteht Gelegenheit zu einem Spaziergang durch den Boverie-Park, zur Beschäftigung mit dem Impressionismus an Multimedia-Stationen und zum gemeinsamen Rundgang zu hauseigenen Werken von Chagall, Picasso u.a.

Treffpunkt: Aachen Hauptbahnhof

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Wo Bühnenbilder entstehen – Werkstattführung im Theater Aachen

Bevor sich der Vorhang hebt und ein Theaterstück oder eine Oper zur Aufführung kommt, vergehen viele Wochen und Monate mit Proben und Vorbereitungen. In der ehemaligen Tuchfabrik in der Mörgensstraße befinden sich nicht nur die Probebühnen und Büros des Theater Aachen, sondern auch die Werkstätten. Dort arbeiten tagsüber viele Menschen an dem, was den Zauber des Theaters erschafft: Ob Schreinerwerkstatt oder Schlosserei, Malsaal und Schneiderei, Kaschiererwerkstatt oder Requisite – viele Arbeitsschritte an vielen Orten werden gebraucht, um Bühnenbilder und Kostüme herzustellen. Einige Ausbildungsberufe, wie Theatermaler*in, -plastiker*in oder Gewandmeister*in, können nur am Theater erlernt werden. Die Werkstattführung vermittelt Hintergrundwissen über das Entstehen einer Inszenierung, vom ersten Nagel, der eingeschlagen wird, bis zum letzten Knopf, der angenäht wird.

Eingang neben der Hofeinfahrt, Mörgensstr. /Ecke Hubertusstr.

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Die Bilal-Moschee. Denkmal und Ort des muslimischen Glaubens

Die Bilal-Moschee in der Nähe des Aachener Westbahnhofs wurde in den 1960er Jahren nach einem Entwurf des Architekten Rudolf Steinbach mit einer Kuppel und einem Minarett erbaut und gehört zu den ältesten Moscheen in Deutschland. Die Bedeutung der unter Denkmalschutz stehenden Moschee ist eng verknüpft mit der Geschichte der RWTH Aachen, die seit den 1950er Jahren viele Wissenschaftler*innen und Studierende muslimischen Glaubens nach Aachen zog. Heute besteht die Gemeinde des Islamischen Zentrums aus über 3.000 Personen mit einer Vielfalt von ethnischen und migrationsgeschichtlichen Hintergründen.
Die Führung durch die Bilal-Moschee wird von Mitgliedern des Islamischen Zentrums geleitet. Dabei werden neben der Architektur auch Glaubensinhalte des Islams sowie die Geschichte und das Gemeindeleben der Moschee vorgestellt.

Treffpunkt: Bilal Moschee, Prof.-Pirlet-Str. 20

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https://www.vhs-aachen.de/index.php?id=107&kathaupt=11&knr=262-10271

Kunst, Macht und Gesellschaft am Mittelrhein

Diese Studienfahrt führt nach Koblenz an den Mittelrhein, wo sich kirchliche Tradition, städtische Entwicklung und militärische Machtgeschichte in besonderer Dichte überlagern. Am Vormittag wird die romanisch‑gotische Basilika St. Kastor besichtigt. Ein erster kurzer Rundgang mit Blick auf ausgewählte Highlights der Stadt und zum Deutschen Eck eröffnet anschließend Einblicke in die städtische Sozialgeschichte, in Handelswege, Zunftwesen und die wechselvolle Nutzung dieses symbolträchtigen Ortes zwischen Rhein und Mosel.
Nach der Mittagspause beginnt die Altstadtführung, und anschließend geht es mit der Seilbahn hinauf zur Festung Ehrenbreitstein, die hoch über dem Fluss thront und seit Jahrhunderten ein Schlüsselort territorialer Macht und militärischer Organisation ist. Ein Besuch im Landesmuseum innerhalb der Festung ergänzt den kunst‑ und kulturgeschichtlichen Blick durch Ausstellungen zur Rheinromantik.

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Abfahrt Peterskirchhof

https://www.vhs-aachen.de/index.php?id=107&kathaupt=11&knr=262-10220

Architektur im Dialog. Bauen im Wandel. Zukunft im Blick.

Der Aachener Baukulturkalender ist eine Plattform für alle, die sich für die zukunftsfähige Gestaltung unserer gebauten Umwelt interessieren – von Architektur, Stadtentwicklung und Denkmalpflege bis zu Landschafts- und Raumplanung. Er bündelt Veranstaltungen, Ausstellungen, Vorträge und Aktionen in Aachen und der Region, die sich mit Fragen der Baukultur auseinandersetzen.

Unser Anliegen

Baukultur geht uns alle an. Sie beeinflusst unser tägliches Leben, unser gesellschaftliches Miteinander und die Qualität unserer Umwelt. Der Baukulturkalender macht dieses wichtige Thema sichtbar, schafft Raum für Austausch und lädt dazu ein, sich aktiv an der Gestaltung unserer Lebensräume zu beteiligen.

Der Kalender richtet sich an Fachleute, Studierende, Engagierte und Interessierte gleichermaßen. Er versteht sich als offenes Angebot an alle, gemeinsam über Gegenwart und Zukunft unserer gebauten Umwelt nachzudenken – kritisch, kreativ und konstruktiv.

Unsere Haltung

Offen. Interdisziplinär. Vernetzt.
Der Baukulturkalender lebt vom Engagement vieler Akteur*innen, die mit Verantwortung, Fachwissen und Leidenschaft an einer nachhaltigen, vielfältigen und identitätsstiftenden Baukultur arbeiten.

Wir glauben an die Kraft der Zusammenarbeit über Disziplinen und Institutionen hinweg – und an die Bedeutung des Dialogs zwischen Praxis, Forschung, Politik, Kultur und Zivilgesellschaft.

Wer steckt dahinter?

Auf Initiative des Förderverein aachen fenster  – raum für bauen und kultur e.V. geht der Aachener Baukulturkalender einem der Gründungszwecke des Fördervereins nach.

In enger Kooperation mit den zahlreichen Partnerinnen und Partnern aus der Region wird eine Plattform für die Veröffentlichung und Werbung der zahlreichen Veranstaltungen bereitgestellt.  

Dazu gehören der Bund Deutscher Architekten Aachen, Bund Deutscher Baumeister Aachen, Fachhochschule Aachen, altbau plus, ABE AachenBuildingExperts, vhs Aachen, RWTH Aachen University, Städtische Entwicklungsgesellschaft Aachen sowie Stadtbad Aachen, Initiative Aachen, Aachener Bäche ans Licht, Europäische Stadt.

vhs Aachen