Aachener Stadtviertel: Beim Wehrhaften Schmied um die Ecke

mit Dr. Holger A. Dux

Auf dem ersten Teil der alten Jakobstraße, von der Kreuzung an der Kockerellstraße bis zum Löhergraben, gibt es noch manch bedeutendes Beispiel aus der Aachener Baugeschichte. Die Beispiele entstanden, wie der „Wylresche Hof“ noch in der Couvenzeit, oder wie Haus „Eijene Kaiser Karl“ im darauffolgenden Klassizismus. Daneben sind die Beispiele aus dem 19. Jahrhundert genauso wie aus der Zeit des Wiederaufbaus von Interesse.

Wichtigster Bau ist sicherlich die ehemalige, dem Hl. Paul geweihte Kirche der Dominikaner. Sie hatte an einer der wichtigsten Verkehrsadern der Stadt einen bedeutenden Standort. Ihre gotischen Maßwerke lassen an das Mittelalter denken, auch wenn sie nach den Zerstörungen des Weltkriegs aufwendig, quasi aus dem Nichts heraus, wieder geschaffen werden mussten.

Kosten: 9 €/7 €

Anmeldung unter Website vhs Aachen

Aachener Stadtviertel: Rosstraße und Roskapelle

mit Dr. Josefine Jeworrek

„Liegt in Aachen eine Kapelle zwischen Häusern klein und groß“. Alteingesessene Aachener*innen wissen sofort, dass es sich hierbei nur um die kleine Marienkapelle am Ende der Rosstraße handeln kann. Um 1758 erbaut, ist sie auch heute noch eine Insel der Ruhe, nicht nur für die Bewohner*innen der Straße. Einmal im Jahr steht die kleine Kapelle, im Volksmund liebevoll „Roskapellchen“ genannt, im Mittelpunkt eines alten Brauchtums, dem Streuengelchenfest. Eingebettet in die Geschichte der Rosstraße, deren Ursprung weit in das 13. Jahrhundert zurückgeht, erfahren die Teilnehmenden auf diesem Spaziergang Interessantes und Amüsantes über den Ursprung und die Pflege dieses gewachsenen Brauchtums, das jedes Jahr aufs Neue gefeiert wird.

Josefine Jeworrek ist promovierte Historikerin und hat das Rosviertel in der Publikation „Open Rues. Das Rosviertel im Wandel“ dokumentiert.

Kosten: 9 €/7 €

Anmeldung unter Website vhs Aachen

Va der Maat noeh der Bend: Oecher Geschichten im 19. Jahrhundert

mit Angelika Pauels und Claire Müller

Bei diesem Stadtspaziergang vom Fischmarkt bis zum Pontdriesch tragen die beiden Vorstandsmitglieder des Vereins „Öcher Platt“ Auszüge aus literarischen Mundarttexten vor. Zudem vermitteln sie zahlreiche, wenig bekannte historische Fakten auf Hochdeutsch. Typische Aachener Ausdrücke werden sie ebenfalls vorstellen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Orten des Markt- und Jahrmarktgeschehens und der Unterhaltung im 19. Jahrhundert. Die Führung richtet sich an alle, die das Öcher Platt, die Aachener Mundart, näher kennenlernen wollen oder bereits lieben. Genauso sind diejenigen angesprochen, die sich für Aachen in früheren Zeiten interessieren.

Angelika Pauels, ehemalige stellvertretende Archivleitung im Stadtarchiv Aachen, ist Schriftführerin und Claire Müller ist Schatzmeisterin beim Verein Öcher Platt.

Eine Kooperation mit dem Verein Öcher Platt e.V.

Keine Vorkenntnisse erforderlich.

Kosten 9/7 €

Anmeldung unter Website vhs Aachen

Architektur im Dialog. Bauen im Wandel. Zukunft im Blick.

Der Aachener Baukulturkalender ist eine Plattform für alle, die sich für die zukunftsfähige Gestaltung unserer gebauten Umwelt interessieren – von Architektur, Stadtentwicklung und Denkmalpflege bis zu Landschafts- und Raumplanung. Er bündelt Veranstaltungen, Ausstellungen, Vorträge und Aktionen in Aachen und der Region, die sich mit Fragen der Baukultur auseinandersetzen.

Unser Anliegen

Baukultur geht uns alle an. Sie beeinflusst unser tägliches Leben, unser gesellschaftliches Miteinander und die Qualität unserer Umwelt. Der Baukulturkalender macht dieses wichtige Thema sichtbar, schafft Raum für Austausch und lädt dazu ein, sich aktiv an der Gestaltung unserer Lebensräume zu beteiligen.

Der Kalender richtet sich an Fachleute, Studierende, Engagierte und Interessierte gleichermaßen. Er versteht sich als offenes Angebot an alle, gemeinsam über Gegenwart und Zukunft unserer gebauten Umwelt nachzudenken – kritisch, kreativ und konstruktiv.

Unsere Haltung

Offen. Interdisziplinär. Vernetzt.
Der Baukulturkalender lebt vom Engagement vieler Akteur*innen, die mit Verantwortung, Fachwissen und Leidenschaft an einer nachhaltigen, vielfältigen und identitätsstiftenden Baukultur arbeiten.

Wir glauben an die Kraft der Zusammenarbeit über Disziplinen und Institutionen hinweg – und an die Bedeutung des Dialogs zwischen Praxis, Forschung, Politik, Kultur und Zivilgesellschaft.

Wer steckt dahinter?

Auf Initiative des Förderverein aachen fenster  – raum für bauen und kultur e.V. geht der Aachener Baukulturkalender einem der Gründungszwecke des Fördervereins nach.

In enger Kooperation mit den zahlreichen Partnerinnen und Partnern aus der Region wird eine Plattform für die Veröffentlichung und Werbung der zahlreichen Veranstaltungen bereitgestellt.  

Dazu gehören der Bund Deutscher Architekten Aachen, Bund Deutscher Baumeister Aachen, Fachhochschule Aachen, altbau plus, ABE AachenBuildingExperts, vhs Aachen, RWTH Aachen University, Städtische Entwicklungsgesellschaft Aachen sowie Stadtbad Aachen, Initiative Aachen, Aachener Bäche ans Licht, Europäische Stadt.

vhs Aachen