Sanierungstreff „Wohnraumoptimierung im Alter“

Viele Menschen sind irgendwann unzufrieden mit Ihrer Wohnsituation. Gerade ältere Paare und Einzelpersonen, die ein Einfamilienhaus bewohnen, sind häufig spätestens im hohen Alter überfordert mit der Pflege und Instandhaltung eines großen Hauses. Darüber hinaus spielt auch der fehlende Anschluss an eine Gemeinschaft oder sogar Einsamkeit in die Unzufriedenheit mit hinein. Meistens kommen ein Umzug oder ein Umbau im fortgeschrittenen Alter nicht mehr in Frage. Daneben gibt es aber noch weitere Möglichkeiten Wohnraum abzutrennen oder zu teilen und dadurch die Wohnsituation an die eigenen Wünsche anzupassen.
Neben den Vorteilen, dass immer jemand im Haus ist und die Arbeit am Haus geteilt wird, hat das Teilen von Wohnraum auch soziale Vorteile, wie eine regelmäßige Ansprache und Austausch sowie Gesellschaft oder auch Rat durch die ältere, lebenserfahrene Person.

Um erst gar nicht in eine überfordernde Situation zu kommen, empfiehlt es sich frühzeitig zu refektieren, wie man im Alter wohnen möchte und in agilen und motivierten Zeiten die entscheidenden Weichen zu stellen. Das kann ein Umbau sein, der Umzug in ein kleineres Haus bzw. Wohnung oder die Gründung einer Senioren-Hausgemeinschaft. Die vielfältigen Alternativen zum Altwerden im Einfamilienhaus werden von Architektin Anne Albrecht vorgestellt. Nach dem Vortrag gibt es noch die Möglichkeit ins Gespräch zu kommen.

Weitere Informationen und Anmeldung: Sanierungstreff „Wohnraumoptimierung im Alter“ – altbau plus

ZukunftsRaum. Vitrinenausstellung

Wer kennt sie nicht? Einfamilienhäuser, in denen ein oder mehrere Zimmer leer stehen. Ältere Mitmenschen, die alleine oder zu zweit in Häusern oder Wohnungen leben, in denen ehemals ganze Familien gewohnt haben. Gleichzeitig wird die Wohnungsnot stärker spürbar und der Ruf nach Wohnungsbau lauter – und das, obwohl der Bausektor 40 % des CO2-Ausstoßes ausmacht. Anhand von gelungenen Beispielen und studentischen Arbeiten der RWTH Aachen zeigt die Ausstellung, dass es auch anders geht. In leeren Zimmern schlummert Potenzial für die Zukunft der Gebäude und der Menschen, die darin wohnen. Alternative Wohnformen und bedarfsgerechte Umbauten weisen den Weg in ein suffizientes Wohnen für alle.

In Kooperation mit dem Projekt ZukunftsRaum von altbau plus e.V.

Ausstellungseröffnung mit einem Vortrag von Maren Wynands zum Thema „Neues Wohnen in alten Häusern – bestehende Potentiale aktivieren“

kostenfrei

Abenteuer Wohnungssuche. Wie sich Senior*innen gut rüsten können

mit Verena Comanns

Für ältere Menschen, die ihre Wohnsituation verändern möchten, ist es heutzutage nicht leicht, überhaupt eine neue Wohnung zu finden. Anzeigen und Kontaktaufnahmen laufen übers Internet, wo sich Jüngere schneller und souveräner bewegen. Auf dem Wohnungsmarkt herrscht Druck. Der Vortrag der „Leitstelle Älter werden“ verschafft einen Überblick über die Situation in Aachen und die Möglichkeiten guter Vorbereitung auf die Wohnungssuche. Welche Wohnform eignet sich in der jetzigen Lebenssituation wirklich? Welchen Unterlagen punkten beim Besichtigungstermin? Und wie funktioniert das mit der Schufa-Auskunft? Im Anschluss an den Vortrag gibt es die Möglichkeit zum Austausch.

In Kooperation mit dem Projekt ZukunftsRaum von altbau plus e.V.

kostenfrei

Anmeldung unter Website vhs Aachen

ZukunftsRaum: Aktivierung von Wohnpotentialen in ungenutzten Zimmern

mit Maren Wynands und Anne Albrecht

Die meisten familiengerechten Wohnungen und Häuser sind für die Zeit gebaut, in der man zu mehreren miteinander wohnt. Doch wenn die Kinder aus dem Haus sind, bleiben die Älteren zurück, obwohl sich mit der neuen Lebensphase auch neue Bedürfnisse an den Wohnraum einstellen. Den bestehenden Wohnraum daran anzupassen, aktiviert Reserven, die für alle gut sind: ungenutzte Zimmer sind Wohnraum, der gebraucht wird; Verbesserungen können das Klima schützen; es entsteht Platz für gemeinschaftliches Wohnen und unterstützende Infrastruktur. Insbesondere die Best Ager können hier noch ansetzen und ihre Zukunft anpacken.

Der Workshop wird auf die individuellen Herausforderungen und Potenziale eingehen sowie verschiedene Wohnmodelle und Möglichkeiten entdecken.

In Kooperation mit dem Projekt ZukunftsRaum von altbau plus e.V.

kostenfrei

Anmeldung unter Website vhs Aachen

Architektur im Dialog. Bauen im Wandel. Zukunft im Blick.

Der Aachener Baukulturkalender ist eine Plattform für alle, die sich für die zukunftsfähige Gestaltung unserer gebauten Umwelt interessieren – von Architektur, Stadtentwicklung und Denkmalpflege bis zu Landschafts- und Raumplanung. Er bündelt Veranstaltungen, Ausstellungen, Vorträge und Aktionen in Aachen und der Region, die sich mit Fragen der Baukultur auseinandersetzen.

Unser Anliegen

Baukultur geht uns alle an. Sie beeinflusst unser tägliches Leben, unser gesellschaftliches Miteinander und die Qualität unserer Umwelt. Der Baukulturkalender macht dieses wichtige Thema sichtbar, schafft Raum für Austausch und lädt dazu ein, sich aktiv an der Gestaltung unserer Lebensräume zu beteiligen.

Der Kalender richtet sich an Fachleute, Studierende, Engagierte und Interessierte gleichermaßen. Er versteht sich als offenes Angebot an alle, gemeinsam über Gegenwart und Zukunft unserer gebauten Umwelt nachzudenken – kritisch, kreativ und konstruktiv.

Unsere Haltung

Offen. Interdisziplinär. Vernetzt.
Der Baukulturkalender lebt vom Engagement vieler Akteur*innen, die mit Verantwortung, Fachwissen und Leidenschaft an einer nachhaltigen, vielfältigen und identitätsstiftenden Baukultur arbeiten.

Wir glauben an die Kraft der Zusammenarbeit über Disziplinen und Institutionen hinweg – und an die Bedeutung des Dialogs zwischen Praxis, Forschung, Politik, Kultur und Zivilgesellschaft.

Wer steckt dahinter?

Auf Initiative des Förderverein aachen fenster  – raum für bauen und kultur e.V. geht der Aachener Baukulturkalender einem der Gründungszwecke des Fördervereins nach.

In enger Kooperation mit den zahlreichen Partnerinnen und Partnern aus der Region wird eine Plattform für die Veröffentlichung und Werbung der zahlreichen Veranstaltungen bereitgestellt.  

Dazu gehören der Bund Deutscher Architekten Aachen, Bund Deutscher Baumeister Aachen, Fachhochschule Aachen, altbau plus, ABE AachenBuildingExperts, vhs Aachen, RWTH Aachen University, Städtische Entwicklungsgesellschaft Aachen sowie Stadtbad Aachen, Initiative Aachen, Aachener Bäche ans Licht, Europäische Stadt.

vhs Aachen