Eine alternative und kreative Strategie zum Wiederaufbau und zur Regeneration von Orten nach Klimakatastrophen: Erbe und Identität.
Die Konferenz konzentriert sich auf den Wiederaufbau und die Regeneration von Gebieten, die von Natur- und Klimakatastrophen verwüstet wurden, insbesondere basierend auf den Erfahrungen der Erdbeben in den Abruzzen (Italien, 2009/2016) und der Flutkatastrophe im Ahrtal (Deutschland, 2021).
Trotz der geografischen Distanz teilen diese Regionen gemeinsame Herausforderungen: ländliche geprägte Landschaften, alte Traditionen und bestehende Probleme wie den demografischen Wandel – allesamt getroffen von Tragödien, die Wirtschaft und Alltag tiefgreifend erschüttert haben.
Eine neue Vision für den Wiederaufbau Die Konferenz entwickelt eine Vision, die über den bloßen Wiederaufbau hinausgeht und einen ethischen sowie adaptiven Ansatz verfolgt.
Dieses Projekt wird vom Lehrstuhl für Architekturgeschichte (AGES) unter der Leitung von Prof. Anke Naujokat gefördert und von Adelaide Di Nunzio sowie Yannick Ley kuratiert. Die Veranstaltung erfolgt in Zusammenarbeit mit dem Institut für Wasserbau und Wasserwirtschaft (IWW) der RWTH, dem Fachbereich für Bauingenieurwesen, Bau-Architektur und Umwelttechnik (DICEAA) der UNIVAQ, dem Sonderamt für den Wiederaufbau der Kratergemeinden (USRC) und dem Sonderamt für den Wiederaufbau der Stadt L’Aquila (USRA).
Die Moderation der Veranstaltung übernimmt der Architekturhistoriker und Verleger Björn Schötten.
In dieser „Ära der Ungewissheit“ setzt das Programm folgende Schwerpunkte:
• Partizipative Strategien: Einbeziehung von Stakeholdern und örtlichen Gemeinschaften in einen demokratischen Dialog.
• Identität und Erbe: Entwürfe, die die lokale Geschichte respektieren und gleichzeitig zukünftige Resilienz planen.
• Die Kraft der Ruinen: Überreste nicht nur als Verlust zu betrachten, sondern als empathische Verbindung zur Vergangenheit, die eine zukünftige Wiedergeburt inspiriert.
Das zweitägige Programm umfasst neben wissenschaftlichen Vorträgen auch mehrere Ausstellungen, die ein stärkeres territoriales Bewusstsein fördern und wirksame Regenerationsvorschläge anbieten.
Details und Logistik der Veranstaltung
• Wann: Donnerstag, 26. März und Freitag, 27. März 2026
• Uhrzeit: 09:30 – 12:30 Uhr | 14:00 – 18:00 Uhr
• Special Event: Ausstellungseröffnung & Aperitif | Donnerstag, 26. März, 17:00 Uhr
• Wo: Foyer des Reiff-Museums, Fakultät für Architektur der RWTH Aachen (Schinkelstr. 1, 52062 Aachen)
• Eintritt: Kostenfrei.
Teilnahme:
• Vor Ort: Um Anmeldung per E-Mail wird gebeten unter: devree@ages.rwth-aachen.de.
• Online: Die Teilnahme ist via Zoom-Link möglich (Meeting-ID: 668 9876 3660).
• Veranstaltungs-Link: Vollständiges Programm und Informationen: