RWTH Aachen

Datum

Do., 26. März

Uhrzeit

09:30 Uhr

Ort

Fakultät für Architektur

Schinkelstraße 1, 52062 Aachen

auch online Konferenz

Internationale Konferenz: „ReBirth Architectures“ in den Abruzzen und im Ahrtal

Eine alternative und kreative Strategie zum Wiederaufbau und zur Regeneration von Orten nach Klimakatastrophen: Erbe und Identität.

Die Konferenz konzentriert sich auf den Wiederaufbau und die Regeneration von Gebieten, die von Natur- und Klimakatastrophen verwüstet wurden, insbesondere basierend auf den Erfahrungen der Erdbeben in den Abruzzen (Italien, 2009/2016) und der Flutkatastrophe im Ahrtal (Deutschland, 2021).
Trotz der geografischen Distanz teilen diese Regionen gemeinsame Herausforderungen: ländliche geprägte Landschaften, alte Traditionen und bestehende Probleme wie den demografischen Wandel – allesamt getroffen von Tragödien, die Wirtschaft und Alltag tiefgreifend erschüttert haben.
Eine neue Vision für den Wiederaufbau Die Konferenz entwickelt eine Vision, die über den bloßen Wiederaufbau hinausgeht und einen ethischen sowie adaptiven Ansatz verfolgt.

Dieses Projekt wird vom Lehrstuhl für Architekturgeschichte (AGES) unter der Leitung von Prof. Anke Naujokat gefördert und von Adelaide Di Nunzio sowie Yannick Ley kuratiert. Die Veranstaltung erfolgt in Zusammenarbeit mit dem Institut für Wasserbau und Wasserwirtschaft (IWW) der RWTH, dem Fachbereich für Bauingenieurwesen, Bau-Architektur und Umwelttechnik (DICEAA) der UNIVAQ, dem Sonderamt für den Wiederaufbau der Kratergemeinden (USRC) und dem Sonderamt für den Wiederaufbau der Stadt L’Aquila (USRA).

Die Moderation der Veranstaltung übernimmt der Architekturhistoriker und Verleger Björn Schötten.

In dieser „Ära der Ungewissheit“ setzt das Programm folgende Schwerpunkte:
• Partizipative Strategien: Einbeziehung von Stakeholdern und örtlichen Gemeinschaften in einen demokratischen Dialog.
• Identität und Erbe: Entwürfe, die die lokale Geschichte respektieren und gleichzeitig zukünftige Resilienz planen.
• Die Kraft der Ruinen: Überreste nicht nur als Verlust zu betrachten, sondern als empathische Verbindung zur Vergangenheit, die eine zukünftige Wiedergeburt inspiriert.
Das zweitägige Programm umfasst neben wissenschaftlichen Vorträgen auch mehrere Ausstellungen, die ein stärkeres territoriales Bewusstsein fördern und wirksame Regenerationsvorschläge anbieten.

Details und Logistik der Veranstaltung
• Wann: Donnerstag, 26. März und Freitag, 27. März 2026
• Uhrzeit: 09:30 – 12:30 Uhr | 14:00 – 18:00 Uhr
• Special Event: Ausstellungseröffnung & Aperitif | Donnerstag, 26. März, 17:00 Uhr
• Wo: Foyer des Reiff-Museums, Fakultät für Architektur der RWTH Aachen (Schinkelstr. 1, 52062 Aachen)
• Eintritt: Kostenfrei.
Teilnahme:
• Vor Ort: Um Anmeldung per E-Mail wird gebeten unter: devree@ages.rwth-aachen.de.
• Online: Die Teilnahme ist via Zoom-Link möglich (Meeting-ID: 668 9876 3660).
• Veranstaltungs-Link: Vollständiges Programm und Informationen:

https://ages.rwth-aachen.de/cms/ages/der-lehrstuhl/aktivitaeten/~bopqdy/23-januar-2026-ankuendigung-konferen/?lidx=1

Architektur im Dialog. Bauen im Wandel. Zukunft im Blick.

Der Aachener Baukulturkalender ist eine Plattform für alle, die sich für die zukunftsfähige Gestaltung unserer gebauten Umwelt interessieren – von Architektur, Stadtentwicklung und Denkmalpflege bis zu Landschafts- und Raumplanung. Er bündelt Veranstaltungen, Ausstellungen, Vorträge und Aktionen in Aachen und der Region, die sich mit Fragen der Baukultur auseinandersetzen.

Unser Anliegen

Baukultur geht uns alle an. Sie beeinflusst unser tägliches Leben, unser gesellschaftliches Miteinander und die Qualität unserer Umwelt. Der Baukulturkalender macht dieses wichtige Thema sichtbar, schafft Raum für Austausch und lädt dazu ein, sich aktiv an der Gestaltung unserer Lebensräume zu beteiligen.

Der Kalender richtet sich an Fachleute, Studierende, Engagierte und Interessierte gleichermaßen. Er versteht sich als offenes Angebot an alle, gemeinsam über Gegenwart und Zukunft unserer gebauten Umwelt nachzudenken – kritisch, kreativ und konstruktiv.

Unsere Haltung

Offen. Interdisziplinär. Vernetzt.
Der Baukulturkalender lebt vom Engagement vieler Akteur*innen, die mit Verantwortung, Fachwissen und Leidenschaft an einer nachhaltigen, vielfältigen und identitätsstiftenden Baukultur arbeiten.

Wir glauben an die Kraft der Zusammenarbeit über Disziplinen und Institutionen hinweg – und an die Bedeutung des Dialogs zwischen Praxis, Forschung, Politik, Kultur und Zivilgesellschaft.

Wer steckt dahinter?

Auf Initiative des Förderverein aachen fenster  – raum für bauen und kultur e.V. geht der Aachener Baukulturkalender einem der Gründungszwecke des Fördervereins nach.

In enger Kooperation mit den zahlreichen Partnerinnen und Partnern aus der Region wird eine Plattform für die Veröffentlichung und Werbung der zahlreichen Veranstaltungen bereitgestellt.  

Dazu gehören der Bund Deutscher Architekten Aachen, Bund Deutscher Baumeister Aachen, Fachhochschule Aachen, altbau plus, ABE AachenBuildingExperts, vhs Aachen, RWTH Aachen University, Städtische Entwicklungsgesellschaft Aachen sowie Stadtbad Aachen, Initiative Aachen, Aachener Bäche ans Licht, Europäische Stadt.

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