LOGOI Institut für Philosophie und Diskurs

Datum

Do., 05. Februar

Uhrzeit

18:30 Uhr

Ort

Logoi

Jakobstraße 25, 52064 Aachen

Vortrag mit anschließender Diskussion

Das ist Architektur


Wie sich das Bild von der Stadt Stück für Stück zum Ganzen fügt.

Ist der öffentliche Raum bloßer Transitort – oder längst ein erweiterter Wohnraum? Ein Ort der Begegnung, der Reibung, der Vielfalt? Oder ein privilegierter Raum, der nicht allen gleichermaßen offensteht?

Die Architekturkritikerin Uta Winterhager und die Kunsthistorikerin Frederike Eyhoff sind zu Gast im LOGOI und laden ein zu einer lesenden Spurensuche durch die Stadt: Ausgehend von Vittorio Lampugnanis »Bedeutsamen Belanglosigkeiten« kommen sie ins Gespräch zu den kleinen Dingen im Stadtraum, den Mikroarchitekturen des Alltags und oft übersehenen Gestaltungsentscheidungen im öffentlichen Raum.

Es geht um Kioske, Bänke und Barrieren, um Aufenthaltsqualität und defensive Architektur, um Sichtbarkeit, Ausschlüsse und nicht zuletzt um die Frage: Wem gehört der öffentliche Raum eigentlich?

Mit literarischen und sachlichen Texten nähern wir uns der Stadt vom Kleinen ins Große – als vielschichtige Collage unseres Alltags.

Eine herzliche Einladung zum genauen Hinsehen, Innehalten, zur Wiederentdeckung des scheinbar Belanglosen und Neuentdeckung  unserer Städte.

Eine Veranstaltung des Lehrstuhls für Kunstgeschichte der RWTH Aachen in Kooperation mit LOGOI mit einem Büchertisch der Buchhandlung Backhaus!

Architektur im Dialog. Bauen im Wandel. Zukunft im Blick.

Der Aachener Baukulturkalender ist eine Plattform für alle, die sich für die zukunftsfähige Gestaltung unserer gebauten Umwelt interessieren – von Architektur, Stadtentwicklung und Denkmalpflege bis zu Landschafts- und Raumplanung. Er bündelt Veranstaltungen, Ausstellungen, Vorträge und Aktionen in Aachen und der Region, die sich mit Fragen der Baukultur auseinandersetzen.

Unser Anliegen

Baukultur geht uns alle an. Sie beeinflusst unser tägliches Leben, unser gesellschaftliches Miteinander und die Qualität unserer Umwelt. Der Baukulturkalender macht dieses wichtige Thema sichtbar, schafft Raum für Austausch und lädt dazu ein, sich aktiv an der Gestaltung unserer Lebensräume zu beteiligen.

Der Kalender richtet sich an Fachleute, Studierende, Engagierte und Interessierte gleichermaßen. Er versteht sich als offenes Angebot an alle, gemeinsam über Gegenwart und Zukunft unserer gebauten Umwelt nachzudenken – kritisch, kreativ und konstruktiv.

Unsere Haltung

Offen. Interdisziplinär. Vernetzt.
Der Baukulturkalender lebt vom Engagement vieler Akteur*innen, die mit Verantwortung, Fachwissen und Leidenschaft an einer nachhaltigen, vielfältigen und identitätsstiftenden Baukultur arbeiten.

Wir glauben an die Kraft der Zusammenarbeit über Disziplinen und Institutionen hinweg – und an die Bedeutung des Dialogs zwischen Praxis, Forschung, Politik, Kultur und Zivilgesellschaft.

Wer steckt dahinter?

Auf Initiative des Förderverein aachen fenster  – raum für bauen und kultur e.V. geht der Aachener Baukulturkalender einem der Gründungszwecke des Fördervereins nach.

In enger Kooperation mit den zahlreichen Partnerinnen und Partnern aus der Region wird eine Plattform für die Veröffentlichung und Werbung der zahlreichen Veranstaltungen bereitgestellt.  

Dazu gehören der Bund Deutscher Architekten Aachen, Bund Deutscher Baumeister Aachen, Fachhochschule Aachen, altbau plus, ABE AachenBuildingExperts, vhs Aachen, RWTH Aachen University, Städtische Entwicklungsgesellschaft Aachen sowie Stadtbad Aachen, Initiative Aachen, Aachener Bäche ans Licht, Europäische Stadt.

LOGOI Institut für Philosophie und Diskurs