Fachtagung „Zukunftsfähig planen – Zirkulär bauen“

Was, wenn Gebäude nicht am Ende ihres Lebens stehen – sondern einfach neu anfangen?

Wie können wir heute bauen, ohne die Ressourcen von morgen zu verbrauchen? Wie werden aus Abrissmaterialien wieder Baustoffe? Und was braucht es, damit Gebäude flexibel bleiben, weitergenutzt und irgendwann wieder auseinandergenommen werden können?
Die Fachtagung „Zukunftsfähig planen – Zirkulär bauen“ am 27. Oktober bringt Menschen zusammen, die das Bauen neu denken wollen. Mit spannenden Projekten, frischen Perspektiven und konkreten Lösungen geht es um die Frage, wie zirkuläres Bauen vom guten Vorsatz zur echten Praxis wird.
Dabei geht es nicht nur um Technik und Materialien. Es geht um neue Ideen, mutige Konzepte und ein Umdenken in Planung, Bau und Nutzung

Die Teilnahmegebühr beträgt 100 Euro inkl. kostenfreien Getränken und Fingerfood.

Die Veranstaltung ist mit 8 Punkten bei der Architektenkammer NRW, der Ingenieurkammer-Bau und der DENA anerkannt.

Bei Fragen zur Veranstaltungen melden Sie sich gerne unter fachtagung@altbauplus.de

Weitere Infos zu Themen, Referent*innen und Anmeldung

Klaus Paier, der Aachener Wandmaler

Von 1978 bis 1987 war Klaus Paier in Aachen unterwegs, um seine Text-Bild-Werke illegal auf Betonwände und Mauern in der Aachener Innenstadt, auf dem Gelände der RWTH und an besetzte Häuser zu malen. Paier wählte bewusst Themen und Orte im öffentlichen Raum, die zum Nachdenken anregen sollten sowie Themen, die auch heute noch hochaktuell sind: Wohnungsspekulationen, Rüstungspolitik, Atomkraft, Homophobie oder die Problematik des Bildungssystems. Fast alle seine Kunstwerke sind nicht mehr vorhanden. Klaus Paier starb als Pionier der modernen Street Art 2009 in Köln und konnte die Würdigung seiner Gemälde nicht mehr erleben. Drei seiner Kunstwerke wurden in Aachen inzwischen unter Denkmalschutz gestellt.
Dieter Weinkauf hat sich intensiv mit dem Werk Paiers beschäftigt und die Arbeiten fotografisch dokumentiert. In einem Bildervortrag werden zahlreiche Werke, die heute größtenteils nicht mehr erhalten sind, gezeigt und besprochen.

Treffpunkt: vhs, Peterstraße, Raum 241, Forum

Anmeldung online

https://www.vhs-aachen.de/index.php?id=107&kathaupt=11&knr=262-10360

Verkehrswandel in Aachen – von der Straßenbahn zur Regiotram

Aachen hatte einst ein weitverzweigtes Straßenbahnnetz, das bis 1974 den Nahverkehr prägte. Heute steht die Stadt vor einem neuen Kapitel: Mit dem Projekt Regiotram soll wieder eine umweltfreundliche Schienenverbindung zwischen Stadt und Region entstehen. Der Vortrag beleuchtet die Geschichte der Aachener Straßenbahn und gibt einen spannenden Ausblick auf das Zukunftsprojekt Regiotram Aachen.

Eine Veranstaltung im Rahmen der Europäischen Mobilitätswoche. In Kooperation mit dem Fachbereich Mobilität und Verkehr der Stadt Aachen.

Anmeldung über veranstaltungen-mobilitaet@mail.aachen.de

Treffpunkt: Stadtbibliothek

https://www.vhs-aachen.de/index.php?id=107&kathaupt=11&knr=262-02252

Ein Blick hinter die Kulissen der Aachener Verkehrsplanung

Was ist die Mobilitätsstrategie der Stadt Aachen? Welche Ziele verfolgt die Verkehrsentwicklungsplanung? Welche Daten werden genutzt, um Entwicklungen der Mobilität zu beschreiben? Wie ist das Zusammenspiel von Öffentlichkeit, Politik und Verwaltung organisiert? Wie kann man sich informieren über geplante und aktuelle Baumaßnahmen? Wie kann man Mängel melden und Wünsche einbringen? Mitarbeiter*innen aus dem Fachbereich Mobilität geben Einblick in Hintergründe und freuen sich auf interessierte Zuhörer*innen.

Eine Veranstaltung im Rahmen der Europäischen Mobilitätswoche. In Kooperation mit dem Fachbereich Mobilität und Verkehr der Stadt Aachen

Anmeldung über veranstaltungen-mobilitaet@mail.aachen.de

Treffpunkt: Stadtbibliothek

https://www.vhs-aachen.de/index.php?id=107&kathaupt=11&knr=262-02250

Sanierungstreff „Wohnraumoptimierung im Alter“

Viele Menschen sind irgendwann unzufrieden mit Ihrer Wohnsituation. Gerade ältere Paare und Einzelpersonen, die ein Einfamilienhaus bewohnen, sind häufig spätestens im hohen Alter überfordert mit der Pflege und Instandhaltung eines großen Hauses. Darüber hinaus spielt auch der fehlende Anschluss an eine Gemeinschaft oder sogar Einsamkeit in die Unzufriedenheit mit hinein. Meistens kommen ein Umzug oder ein Umbau im fortgeschrittenen Alter nicht mehr in Frage. Daneben gibt es aber noch weitere Möglichkeiten Wohnraum abzutrennen oder zu teilen und dadurch die Wohnsituation an die eigenen Wünsche anzupassen.
Neben den Vorteilen, dass immer jemand im Haus ist und die Arbeit am Haus geteilt wird, hat das Teilen von Wohnraum auch soziale Vorteile, wie eine regelmäßige Ansprache und Austausch sowie Gesellschaft oder auch Rat durch die ältere, lebenserfahrene Person.

Um erst gar nicht in eine überfordernde Situation zu kommen, empfiehlt es sich frühzeitig zu refektieren, wie man im Alter wohnen möchte und in agilen und motivierten Zeiten die entscheidenden Weichen zu stellen. Das kann ein Umbau sein, der Umzug in ein kleineres Haus bzw. Wohnung oder die Gründung einer Senioren-Hausgemeinschaft. Die vielfältigen Alternativen zum Altwerden im Einfamilienhaus werden von Architektin Anne Albrecht vorgestellt. Nach dem Vortrag gibt es noch die Möglichkeit ins Gespräch zu kommen.

Weitere Informationen und Anmeldung: Sanierungstreff „Wohnraumoptimierung im Alter“ – altbau plus

STADTBAUSTEIN WISSEN – Vom Wissensraum zum Stadtraum und umgekehrt – STÄDTEBAULICHES KOLLOQUIUM Sommer 2026

Vom Wissensraum zum urbanen Campus

Vortrag

Carla Jung-König, Amt für Stadtentwicklung und Stadtplanung Heidelberg
Heidelberg – Knowledge Pearl zwischen Tradition und Innovation

Ulf Richter, Kanzler der Universität Duisburg-Essen
Masterplanung für eine zukunftsfähige und nachhaltige Hochschullandschaft

Input

Hanna Potulski, M. Sc. RWTH, Lehrstuhl für Städtebau
Vom Campus zum Quartier – urbane Wissensräume für die Stadt von morgen

Kommentatoren/Diskussionsrunde

Thomas Dreier und Volker Wippermann, BLB Duisburg
Heike Blohm-Schröder
Dr. Julia Backhaus, HumTec, Living Lab Incubator (LLI)
Dr. Friederike Fugmann, Initiative Aachen e.V.

Ausstellung

Campus RWTH Aachen
Masterarbeit Sarah Hermens, Hanna Potulski u. Integriertes Projekt TCR Masterstudiengang

Moderation

Jens Imorde, Netzwerk Innenstadt NRW, Münster

Städtebauliches Kolloquium | Leerstehende Riesen als neue Stadtbausteine des Wissens

Henrik Schumann, Stadtbaurat Siegen
Der Blick auf die Perspektive in der Stadt Siegen

Klaus-H. Petersen, ppp architekten + stadtplaner gmbh Hamburg/Lübeck
Lübeck – vom Kaufhaus zum Bildungshaus

Input
Katharina Niesing, Masterabsolventin RWTH
Räume für Ausbildung & Handwerk in der Stadt

Kommentatoren/Diskussionsrunde
Michael Bison, Geschäftsführer Stadtmarketing und Wirtschaftsförderung Dormagen
Markus Sporer, CROSS Architecture Aachen/Amsterdam
Dominik Stollenwerk, Nachhaltiges Gebäudemanagement, RWTH Aachen
Caner Telli, M. SC. RWTH
Dr. Christine Rüdiger, Haus der Neugier GmbH

Ausstellung
Smart Industrial Campus, Dormagen

Moderation
Prof. Dr.-Ing. Thomas Weith, ILS Dortmund

Architektur im Dialog. Bauen im Wandel. Zukunft im Blick.

Der Aachener Baukulturkalender ist eine Plattform für alle, die sich für die zukunftsfähige Gestaltung unserer gebauten Umwelt interessieren – von Architektur, Stadtentwicklung und Denkmalpflege bis zu Landschafts- und Raumplanung. Er bündelt Veranstaltungen, Ausstellungen, Vorträge und Aktionen in Aachen und der Region, die sich mit Fragen der Baukultur auseinandersetzen.

Unser Anliegen

Baukultur geht uns alle an. Sie beeinflusst unser tägliches Leben, unser gesellschaftliches Miteinander und die Qualität unserer Umwelt. Der Baukulturkalender macht dieses wichtige Thema sichtbar, schafft Raum für Austausch und lädt dazu ein, sich aktiv an der Gestaltung unserer Lebensräume zu beteiligen.

Der Kalender richtet sich an Fachleute, Studierende, Engagierte und Interessierte gleichermaßen. Er versteht sich als offenes Angebot an alle, gemeinsam über Gegenwart und Zukunft unserer gebauten Umwelt nachzudenken – kritisch, kreativ und konstruktiv.

Unsere Haltung

Offen. Interdisziplinär. Vernetzt.
Der Baukulturkalender lebt vom Engagement vieler Akteur*innen, die mit Verantwortung, Fachwissen und Leidenschaft an einer nachhaltigen, vielfältigen und identitätsstiftenden Baukultur arbeiten.

Wir glauben an die Kraft der Zusammenarbeit über Disziplinen und Institutionen hinweg – und an die Bedeutung des Dialogs zwischen Praxis, Forschung, Politik, Kultur und Zivilgesellschaft.

Wer steckt dahinter?

Auf Initiative des Förderverein aachen fenster  – raum für bauen und kultur e.V. geht der Aachener Baukulturkalender einem der Gründungszwecke des Fördervereins nach.

In enger Kooperation mit den zahlreichen Partnerinnen und Partnern aus der Region wird eine Plattform für die Veröffentlichung und Werbung der zahlreichen Veranstaltungen bereitgestellt.  

Dazu gehören der Bund Deutscher Architekten Aachen, Bund Deutscher Baumeister Aachen, Fachhochschule Aachen, altbau plus, ABE AachenBuildingExperts, vhs Aachen, RWTH Aachen University, Städtische Entwicklungsgesellschaft Aachen sowie Stadtbad Aachen, Initiative Aachen, Aachener Bäche ans Licht, Europäische Stadt.

RWTH Aachen + aachen_fenster – raum für bauen+kultur + Initiative Aachen