Tag der Architektur 2026 AKNW

Wurmpromenade Herzogenrath

  • Termin
  • So. 28.06. 14:00-17:00 Uhr
  • Führung
  • 14:00, 15:00 und 16:00 Uhr
  • Besichtigungsadresse
  • Ferdinand-Schmetz-Platz | Alter Friedhof
    52134 Herzogenrath
  • Uferpromenade entlang der Wurm
  • Treffpunkt
  • Ferdinand-Schmetz-Platz, am Bockreiterbrunnen
  • Büro
  • archigraphus | in Kooperation mit Ingenieurbüro H. Berg und Partner
  • Entwurfsverfasser: Markus Ulrich
  • Rathausstraße 8
  • 52072 Aachen
  • Bauherr*in
  • Stadt Herzogenrath

Der kleine Fluss Wurm war stets prägend für die Entwicklung von Herzogenrath, doch wenig präsent im Bild und Bewusstsein der Stadt. Hochwasserschutzmauern und Einhegungen sind notwendig, um Gefahren abzuwenden. Die rund 500 m lange Wurmpromenade bringt nun Gegensätzliches zusammen: Spazieren auf der Mauer, Skywalks auf umgebauten Parkpaletten, begrünte Mulden statt Zäune, Sitzplätze mit Aussicht durch transparente Geländer, Infoplaketten mit digitalen Erzählungen zu den Orten, Lichterlebnisse … Fördergeber: Land und Bund – Städtebauförderprogramm „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“ Foto:archigraphus

Tag der Architektur 2026 AKNW

Zahnärztliches Zentrum Aachen

  • Termin
  • Sa. 27.06. 10:00-16:00 Uhr
  • Besichtigungsadresse
  • Oligsbendengasse 20
    52070 Aachen
  • Entwurfsverfasser*in
  • Architekt Rami Aljerf
  • Architektin Ilknur Dumlu Aljerf
  • Bauherr*in
  • Ayichah Hawari-Alkoudmani

Das Zahnärztliche Zentrum in Aachen stellt das Wohlbefinden der Nutzer in den Fokus. Die Architektursprache nutzt eine klare Zonierung sowie einen zentralen Flur mit gewellter Wand zur Orientierung. Organische Formen, abgerundete Ecken und warmes Licht reduzieren die klinische Strenge und erzeugen Geborgenheit. Hochwertiges Nussbaumdekor akzentuiert Wertigkeit und Komfort. Das Konzept verbindet Ästhetik, Funktionalität und emotionale Qualität zu einer positiven Praxiserfahrung. Foto: Andreas Horsky

Tag der Architektur 2026 AKNW

Haus in Rot Aachen Burtscheid

  • Termin
  • Sa. 27.06. 14:00-16:00 Uhr
  • Führung
  • 14:00 und 15:00 Uhr
  • Besichtigungsadresse
  • Eckenberger Straße 3
    52066 Aachen-Burtscheid
  • Entwurfsverfasser*in
  • Architekt Axel Praglowski
  • Innenarchitektin Heike Falkenberg (Innenarchitektur Dachgeschoss)

Der neue Baukörper fügt sich mit klarer architektonischer Haltung in das historische Quartier ein. Die monochrome Fassadengestaltung steht in einem respektvollen Dialog mit der benachbarten denkmalgeschützten Fabrikantenvilla von 1780. Die materialgetreue Akzentuierung der Sockelzone verleiht dem Erdgeschoss Tiefe und Lebendigkeit. Das Gebäude verbindet städtebauliche Ordnung mit einer zeitgemäßen architektonischen Gestaltung. Foto: Fabian Erler

45 + Aachener Nachkriegsarchitektur

 

mit Dr.-Ing. Felix Martin

Jede Zeitepoche hinterlässt Spuren im Stadtbild. Und jede Zeitepoche hat gute Baumeister*innen, die den Zeitgeist aufgreifen und in Gebautes umsetzen. Welche Objekte in Aachen sind bemerkenswert, haben eine besondere Bedeutung, sind qualitätsvolle Zeitzeugen und heben sich von der Masse ab?

Der Bund deutscher Architekten (BDA) Aachen widmet sich in dem Projekt 45+ bemerkenswerten Bauten der Nachkriegszeit. Mitglieder des BDA führen bei einem Stadtspaziergang durch die Aachener Innenstadt mit dem Augenmerk auf die architektonischen Besonderheiten herausragender Bauten aus der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, die keine Baudenkmale sind, es aber werden könnten.

Jeder 45+ Rundgang thematisiert andere Bauten und verschiedene Jahrzehnte.

Eine Kooperation des BDA Aachen mit der Volkshochschule Aachen

Dr.-Ing Felix Martin BDA, Architekturhistoriker an der RWTH Aachen und Mitbegründer von smaa.studio Architekten BDA. Unterrichtet seit 2016 Architekturgeschichte und Entwerfen an verschiedenen Hochschulen im In- und Ausland; Mitinitiator des BDA-Projektes 45+ Sorge um den Bestand.

Kosten: 9 €/7 €

Anmeldung unter Website vhs Aachen

 

 

 

45 + Aachener Nachkriegsarchitektur

 

mit Dipl.-Ing. Horst Fischer

Jede Zeitepoche hinterlässt Spuren im Stadtbild. Und jede Zeitepoche hat gute Baumeister*innen, die den Zeitgeist aufgreifen und in Gebautes umsetzen. Welche Objekte in Aachen sind bemerkenswert, haben eine besondere Bedeutung, sind qualitätsvolle Zeitzeugen und heben sich von der Masse ab?

Der Bund deutscher Architekten (BDA) Aachen widmet sich in dem Projekt 45+ bemerkenswerten Bauten der Nachkriegszeit. Mitglieder des BDA führen bei einem Stadtspaziergang durch die Aachener Innenstadt mit dem Augenmerk auf die architektonischen Besonderheiten herausragender Bauten aus der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, die keine Baudenkmale sind, es aber werden könnten.

Jeder 45+ Rundgang thematisiert andere Bauten und verschiedene Jahrzehnte.

Eine Kooperation des BDA Aachen mit der Volkshochschule Aachen

Prof. Dipl. Ing. Horst Fischer Architekt BDA ,seit 1988 selbstständiger Architekt (fischerarchitekten) in Aachen, bis 2021 Professur für Baukonstruktion und Innenraumgestaltung an der FH Aachen, 2001 in den BDA berufen, seit 2024 wieder Vorsitzender der Gruppe Aachen, Mitinitiator des Projektes 45+ Sorge um den Bestand

Kosten: 9 €/7 €

Anmeldung unter Website vhs Aachen

 

 

 

Wo Bühnenbilder entstehen – Werkstattführung im Theater Aachen

Bevor sich der Vorhang hebt und ein Theaterstück oder eine Oper zur Aufführung kommt, vergehen viele Wochen und Monate mit Proben und Vorbereitungen. In der ehemaligen Tuchfabrik in der Mörgensstraße befinden sich nicht nur die Probebühnen und Büros des Theater Aachen, sondern auch die Werkstätten. Dort arbeiten tagsüber viele Menschen an dem, was den Zauber des Theaters erschafft: Ob Schreinerwerkstatt oder Schlosserei, Malsaal und Schneiderei, Kaschiererwerkstatt oder Requisite – viele Arbeitsschritte an vielen Orten werden gebraucht, um Bühnenbilder und Kostüme herzustellen. Einige Ausbildungsberufe, wie Theatermaler*in, -plastiker*in oder Gewandmeister*in, können nur am Theater erlernt werden. Die Werkstattführung vermittelt Hintergrundwissen über das Entstehen einer Inszenierung, vom ersten Nagel, der eingeschlagen wird, bis zum letzten Knopf, der angenäht wird.

Eingang neben der Hofeinfahrt

Kosten: 7,50 €

Anmeldung unter Website vhs Aachen

Wo Bühnenbilder entstehen – Werkstattführung im Theater Aachen

Bevor sich der Vorhang hebt und ein Theaterstück oder eine Oper zur Aufführung kommt, vergehen viele Wochen und Monate mit Proben und Vorbereitungen. In der ehemaligen Tuchfabrik in der Mörgensstraße befinden sich nicht nur die Probebühnen und Büros des Theater Aachen, sondern auch die Werkstätten. Dort arbeiten tagsüber viele Menschen an dem, was den Zauber des Theaters erschafft: Ob Schreinerwerkstatt oder Schlosserei, Malsaal und Schneiderei, Kaschiererwerkstatt oder Requisite – viele Arbeitsschritte an vielen Orten werden gebraucht, um Bühnenbilder und Kostüme herzustellen. Einige Ausbildungsberufe, wie Theatermaler*in, -plastiker*in oder Gewandmeister*in, können nur am Theater erlernt werden. Die Werkstattführung vermittelt Hintergrundwissen über das Entstehen einer Inszenierung, vom ersten Nagel, der eingeschlagen wird, bis zum letzten Knopf, der angenäht wird.

Eingang neben der Hofeinfahrt

Kosten: 7,50 €

Anmeldung unter Website vhs Aachen

Bretter, die die Welt bedeuten – Bühnenführung im Theater Aachen

Bevor der Vorhang im Großen Haus aufgeht, vergehen Wochen voller Proben und Vorbereitungen. Auf der Bühne wachsen Kulissen, im Orchestergraben erklingen erste Töne und hinter den Kulissen wird Handwerk sichtbar: Requisiteur*innen, Maskenbildner*innen, Ankleider*innen und Technikteams arbeiten Hand in Hand, damit jede Szene gelingt. Jeder Nagel, jeder Pinselstrich und jeder Lichtstrahl trägt dazu bei, dass die Inszenierung am Ende lebendig wird. Die Führung zeigt, wie all diese Elemente zusammenkommen – vom ersten Entwurf bis zum letzten Vorhang.

Kosten: 7,50 €

Anmeldung unter Website vhs Aachen

Was steht denn da rum? Teil lI

mit Belinda Petri

In Aachen gibt es über die üblichen Postkartenmotive hinaus zahlreiche Kunstwerke im öffentlichen Raum zu entdecken – mal ganz prominent, mal unscheinbar und versteckt. Neben den historischen (Bau-)Denkmälern haben Künstler wie Heinz Tobolla und Bonifatius Stirnberg ihre Spuren in der Stadt hinterlassen – vom „Kehrmännchen“ bis zum „Möschebrunnen“ finden sich ihre Werke, die vor allem in den 1970er Jahren zur Verschönerung des Stadtbilds eingesetzt wurden. Und heute? Sind Graffitis Zeichen von Vandalismus oder doch „Street Art“, also Straßenkunst im wörtlichen Sinn? Wem gehört der öffentliche Raum, wer gestaltet ihn und wer nutzt ihn wie? Der Rundgang wirft spannende Fragen auf und verspricht außergewöhnliche Perspektiven auf die Stadt und ihre Kunstwerke.

Kosten: 9 €/7 €

Anmeldung unter Website vhs Aachen

Die Kunst der Straße – Street Art in Aachen

mit Dieter Weinkauf

Neben Geschäften und Fußgängerzonen hat auch die Street Art als Kunst im urbanen Raum sehenswerte Eindrücke hinterlassen, als Gegenpol zur manchmal überfrachteten Werbung. Nach einer kurzen Einführung in die Techniken und Geschichte der Street Art, lernen die Teilnehmenden Arbeiten von regionalen Street Art Künstler*innen kennen. Der Rundgang führt auch an markante Plätze, an denen der Aachener Wandmaler Klaus Paier aussagekräftige Bilder realisiert hatte.

 

Dieter Weinkauf wohnt in Aachen und versteht sich als Hobbyfotograf und Street Art-Experte, der seit den Wandbildern von Klaus Paier Street Art für Bücher, Ausstellungen und Lichtbildvorträge europaweit dokumentiert .

Kosten: 9 €/7 €

Anmeldung unter Website vhs Aachen

Architektur im Dialog. Bauen im Wandel. Zukunft im Blick.

Der Aachener Baukulturkalender ist eine Plattform für alle, die sich für die zukunftsfähige Gestaltung unserer gebauten Umwelt interessieren – von Architektur, Stadtentwicklung und Denkmalpflege bis zu Landschafts- und Raumplanung. Er bündelt Veranstaltungen, Ausstellungen, Vorträge und Aktionen in Aachen und der Region, die sich mit Fragen der Baukultur auseinandersetzen.

Unser Anliegen

Baukultur geht uns alle an. Sie beeinflusst unser tägliches Leben, unser gesellschaftliches Miteinander und die Qualität unserer Umwelt. Der Baukulturkalender macht dieses wichtige Thema sichtbar, schafft Raum für Austausch und lädt dazu ein, sich aktiv an der Gestaltung unserer Lebensräume zu beteiligen.

Der Kalender richtet sich an Fachleute, Studierende, Engagierte und Interessierte gleichermaßen. Er versteht sich als offenes Angebot an alle, gemeinsam über Gegenwart und Zukunft unserer gebauten Umwelt nachzudenken – kritisch, kreativ und konstruktiv.

Unsere Haltung

Offen. Interdisziplinär. Vernetzt.
Der Baukulturkalender lebt vom Engagement vieler Akteur*innen, die mit Verantwortung, Fachwissen und Leidenschaft an einer nachhaltigen, vielfältigen und identitätsstiftenden Baukultur arbeiten.

Wir glauben an die Kraft der Zusammenarbeit über Disziplinen und Institutionen hinweg – und an die Bedeutung des Dialogs zwischen Praxis, Forschung, Politik, Kultur und Zivilgesellschaft.

Wer steckt dahinter?

Auf Initiative des Förderverein aachen fenster  – raum für bauen und kultur e.V. geht der Aachener Baukulturkalender einem der Gründungszwecke des Fördervereins nach.

In enger Kooperation mit den zahlreichen Partnerinnen und Partnern aus der Region wird eine Plattform für die Veröffentlichung und Werbung der zahlreichen Veranstaltungen bereitgestellt.  

Dazu gehören der Bund Deutscher Architekten Aachen, Bund Deutscher Baumeister Aachen, Fachhochschule Aachen, altbau plus, ABE AachenBuildingExperts, vhs Aachen, RWTH Aachen University, Städtische Entwicklungsgesellschaft Aachen sowie Stadtbad Aachen, Initiative Aachen, Aachener Bäche ans Licht, Europäische Stadt.

vhs Aachen