Die Bischofskirche von Ostia

Die Bischofskirche von Ostia, der Hafenstadt Roms, wurde von Konstantin dem Großen kurz nach der Legalisierung des Christentums gestiftet. Damit gehört sie zu den ältesten Kirchen überhaupt. Im Gegensatz zu den meisten anderen konstantinischen Kirchenstiftungen ist diese Bischofskirche nie nachträglich überbaut worden, sodass hier – einmalig für den Beginn der christlichen Sakralarchitektur – Aussehen und Gestaltung einer Kirche aus der Zeit zwischen 320 und 330 freigelegt werden können.
Seit 2023 wird die Anlage von den Universitäten Bonn und Köln gemeinsam mit dem Deutschen Archäologischen Institut in Rom und in Kooperation mit der römischen Universität La Sapienza ausgegraben.
Sabine Feist lehrt Christliche Archäologie an der Universität Bonn.

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Anmeldung online

https://www.vhs-aachen.de/index.php?id=107&kathaupt=11&knr=262-10054

Versunkene Welten: Ruinenstädte in der Antike von Troja bis Pompeji

Heutzutage spazieren Millionen von Besucher*innen voll Bewunderung durch antike Ruinenstädte. Nostalgie und romantische Wehmut angesichts des Untergangs der alten Kulturen sind jedoch moderne Phänomene. Im Altertum wurde mit den zahlreichen zerstörten Städten, die schon damals im Mittelmeerraum allgegenwärtig waren, wesentlich pragmatischer umgegangen: Ruinen hatten nichts Positives an sich, sie wurden entweder beseitigt oder schlichtweg ignoriert. Martin Zimmermann zeigt in diesem Vortrag, wie die Menschen in der Antike selbst auf bedeutende Stätten wie Troja, Mykene, Ninive und Pompeji geblickt haben.
In Kooperation mit der Gerda Henkel Stiftung
Martin Zimmermann lehrt Alte Geschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität München.

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https://www.vhs-aachen.de/index.php?id=107&kathaupt=11&knr=262-10026

Stonehenge. Uralte Geheimnisse, neue Entdeckungen

Eines der mysteriösesten und bekanntesten Bauwerke der frühen Menschheitsgeschichte ist das Megalith-Bauwerk Stonehenge in England. Die Archäologische Staatssammlung in München präsentiert in einer Ausstellung moderne Forschungserkenntnisse zum weltberühmten Steinkreis. Kurator Dr. Heiner Schwarzberg führt virtuell durch die Sonderschau mit vielen originalen Funden. Zu entdecken sind die Entwicklung der Anlage und die Menschen dahinter, die diese vor über 5.000 Jahren geschaffen und genutzt haben.

In Kooperation mit der Archäologischen Staatssammlung und der Staatlichen Museumsagentur Bayern

Heiner Schwarzberg ist Prähistorischer Archäologe und leitet die Abteilung Vorgeschichte an der Archäologischen Staatssammlung in München.

Anmeldung und Durchführung online

https://www.vhs-aachen.de/index.php?id=107&kathaupt=11&knr=262-10014

Sanierungstreff „Wohnraumoptimierung im Alter“

Viele Menschen sind irgendwann unzufrieden mit Ihrer Wohnsituation. Gerade ältere Paare und Einzelpersonen, die ein Einfamilienhaus bewohnen, sind häufig spätestens im hohen Alter überfordert mit der Pflege und Instandhaltung eines großen Hauses. Darüber hinaus spielt auch der fehlende Anschluss an eine Gemeinschaft oder sogar Einsamkeit in die Unzufriedenheit mit hinein. Meistens kommen ein Umzug oder ein Umbau im fortgeschrittenen Alter nicht mehr in Frage. Daneben gibt es aber noch weitere Möglichkeiten Wohnraum abzutrennen oder zu teilen und dadurch die Wohnsituation an die eigenen Wünsche anzupassen.
Neben den Vorteilen, dass immer jemand im Haus ist und die Arbeit am Haus geteilt wird, hat das Teilen von Wohnraum auch soziale Vorteile, wie eine regelmäßige Ansprache und Austausch sowie Gesellschaft oder auch Rat durch die ältere, lebenserfahrene Person.

Um erst gar nicht in eine überfordernde Situation zu kommen, empfiehlt es sich frühzeitig zu refektieren, wie man im Alter wohnen möchte und in agilen und motivierten Zeiten die entscheidenden Weichen zu stellen. Das kann ein Umbau sein, der Umzug in ein kleineres Haus bzw. Wohnung oder die Gründung einer Senioren-Hausgemeinschaft. Die vielfältigen Alternativen zum Altwerden im Einfamilienhaus werden von Architektin Anne Albrecht vorgestellt. Nach dem Vortrag gibt es noch die Möglichkeit ins Gespräch zu kommen.

Weitere Informationen und Anmeldung: Sanierungstreff „Wohnraumoptimierung im Alter“ – altbau plus

Wettbewerb „clever saniert“

Bis zum 1. September 2026 sucht altbau plus im Auftrag der Stadt Aachen und StädteRegion Aachen Bürgerinnen und Bürger, die ihre Wohngebäude besonders nachhaltig und zukunftsorientiert saniert haben.

Ziel des Wettbewerbs „Clever saniert“ ist es, das Engagement von Hauseigentümerinnen und Hauseigentümern sichtbar zu machen und Sanierungsprojekte mit Vorbildcharakter zu würdigen. Die Schirmherrschaft übernehmen Aachens Oberbürgermeister Dr. Michael Ziemons und Städteregionsrat Dr. Tim Grüttemeier.

In jeweils drei Kategorien werden Sach- und Gutscheinpreise im Wert von bis zu 1.000 Euro an die Gewinnerinnen und Gewinner vergeben. Darüber hinaus erhalten alle Teilnehmenden eine Plakette, die am Wohngebäude angebracht werden kann, als Anerkennung für die Teilnahme und ihr Engagement.

Die Preisverleihung findet im Oktober 2026 im Rahmen der Umweltpreisverleihung der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen statt.

Die prämierten Projekte werden öffentlich vorgestellt und sollen anderen Hauseigentümerinnen und Hauseigentümern als Inspiration für eigene Sanierungsmaßnahmen dienen.

Schnelle Fakten:
Bewerbungszeitraum: bis 1. September 2026
Jurysitzung: Ende September 2026
Preisverleihung: Oktober 2026

Sie haben die Möglichkeit in drei verschieden Kategorien teilzunehmen.

Mehr Informationen und Teilnahme unter Wettbewerb „Clever saniert“ – altbau plus

Sanierungstreff „Fördermittel für die energetische Sanierung“

Fördermittel für die energetische Sanierung von Wohn- und Nichtwohngebäuden.

Viele Gebäude bieten großes Potenzial zur Energieeinsparung, doch die Investitionskosten schrecken oft ab. Genau hier setzen Förderprogramme von Bund, Ländern und Kommunen an. In diesem Vortrag erhalten Eigentümer*innen von Wohn- und Nichtwohngebäuden einen verständlichen Überblick über aktuelle Förderprogramme für energetische Sanierungsmaßnahmen (Bund, Land und lokal in der StädteRegion Aachen).

Wir geben Ihnen eine Übersicht darüber, welche Maßnahmen gefördert werden (von der Dämmung über den Heizungstausch bis hin zu ganzheitlichen Sanierungskonzepten) und welche Zuschüsse und Kredite zu welchen Konditionen zur Verfügung stehen. Außerdem erfahren Sie, welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen und wie der Weg von der Antragstellung bis zur Umsetzung aussieht.

Ziel ist es, Ihnen eine fundierte Entscheidungsgrundlage zu geben, damit Sie Sanierungsprojekte wirtschaftlich, ökologisch und zukunftssicher planen können.

Wärmepumpen im MFH: Chancen und Lösungen (Fachtagung altbau plus)

Wärmepumpen in Mehrfamilienhäusern – Chancen und Lösungen

Die Anforderungen an die Energieeffizienz und die nachhaltige Wärmeversorgung besonders in Mehrfamilienhäusern steigen stetig. Wärmepumpen bieten eine vielversprechende Lösung, um den CO₂-Ausstoß zu reduzieren und gleichzeitig den Heizbedarf auf wirtschaftliche Weise zu decken. Doch wie können Wärmepumpen in bestehenden Mehrfamilienhäusern erfolgreich eingesetzt werden?
Welche technischen Herausforderungen müssen berücksichtigt werden und welche Lösungen gibt es für eine optimale Integration in die Gebäudetechnik?

Diese Fragen und ein Blick in zeitgemäße Technologien stehen im Mittelpunkt dieser Fachtagung.

Expertinnen und Experten aus Forschung, Praxis und Industrie werden innovative Ansätze und Best-Practice-Beispiele vorstellen.

Zielgruppe:
Die Veranstaltung richtet sich an Architekt*innen, Ingenieur*innen, Eigentümer*innen, und alle, die sich für nachhaltige und zukunftsfähige Lösungen in der Gebäudetechnik interessieren.

Es werden je 8 Fortbildungsstunden bei dena, AKNW und IKBauNRW anerkannt. Eine Teilnahmebescheinigung erhalten Sie im Nachgang.
Teilnahmegebühr 100 €

Bitte melden Sie sich über die Seite von altbau plus an.

Sanierungstreff „Low-Tech sanieren“

Erfahren Sie, wie nachhaltiges Sanieren mit minimalem Haustechnikeinsatz möglich ist, ohne auf Energieeffizienz zu verzichten. Wir zeigen, wie durch clevere Planung, natürliche Materialien und passive Bauweisen nachhaltige Gebäude entstehen, die einfach zu warten, materialsuffizient und ressourcenschonend sind. Ideal für Hausbesitzer und Sanierungsinteressierte, die zukunftsfähig und umweltbewusst sanieren möchten und dabei nicht nur die Baukosten, sondern auch die Kosten für den gesamten Lebenszyklus im Blick haben.

Anmeldung

Rechtsformen für geteilten Wohnraum: eGbR & Co

Wohnraum (auf)teilen, aber wie?
Wenn Sie oder einer Ihrer Angehörigen sich diese Frage stellen, sind Sie bei unserem Online-Format genau richtig.
Im Rahmen des Projekts ZukunftsRaum in Aachen bieten wir u.a. Beratung, wie Sie Ihren Wohnraum im Alter bedarfsgerecht anpassen und dadurch Wohnpotenziale für sich und andere aktivieren können.
Sollten Sie beispielsweise darüber nachdenken, sich eine Immobilie mit Ihren Kindern/Eltern oder mit (neuen) Freund*innen zu teilen, steht u.a. die Frage der Eigentumsverhältnisse im Raum.
Welche Vor- und Nachteile das Gemeinschaftseigentum in Form der eGbR (eingetragene Gesellschaft bürgerlichen Rechts) im Vergleich zu anderen gängigen Rechtsformen hat und wie man in die Umsetzung geht, werden wir an diesem Abend beleuchten. Die Rechtsanwältin und Wohnprojektberaterin Angelika Majchrzak-Rummel wird nach einem Vortrag erste Fragen beantworten können.

Anmeldung

Der Zoomlink wird Ihnen nach der Anmeldung zugesendet.
Die kostenfreie Veranstaltung wird angeboten vom Projekt ZukunftsRaum bei altbau plus e.V. und wird gefördert vom Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes NRW.
https://altbauplus.info/zukunftsraum

Förderung für Heizungserneuerung und energetische Sanierung

mit Timo Bißwanger

Wer seine alte Heizung austauscht oder das eigene Haus energetisch saniert, kann von umfangreichen staatlichen Förderungen profitieren. Doch welche Zuschüsse und Kredite gibt es aktuell – und welche Änderungen stehen zum Jahresbeginn 2026 an? Da das Gebäudeenergiegesetz (GEG) und die Förderprogramme für Heizungen und Solarenergie derzeit politisch neu verhandelt werden, ist mit baldigen Anpassungen zu rechnen. Der Vortrag gibt einen aktuellen Überblick über die wichtigsten Fördermöglichkeiten von Bund, Land und Kommune und zeigt, worauf bei der Planung und Kombination von Förderungen zu achten ist.

In Kooperation mit der Energieberatung Aachen der Verbraucherzentrale NRW.

Kostenfrei

Anmeldung unter Anmeldung Website vhs Aachen

Architektur im Dialog. Bauen im Wandel. Zukunft im Blick.

Der Aachener Baukulturkalender ist eine Plattform für alle, die sich für die zukunftsfähige Gestaltung unserer gebauten Umwelt interessieren – von Architektur, Stadtentwicklung und Denkmalpflege bis zu Landschafts- und Raumplanung. Er bündelt Veranstaltungen, Ausstellungen, Vorträge und Aktionen in Aachen und der Region, die sich mit Fragen der Baukultur auseinandersetzen.

Unser Anliegen

Baukultur geht uns alle an. Sie beeinflusst unser tägliches Leben, unser gesellschaftliches Miteinander und die Qualität unserer Umwelt. Der Baukulturkalender macht dieses wichtige Thema sichtbar, schafft Raum für Austausch und lädt dazu ein, sich aktiv an der Gestaltung unserer Lebensräume zu beteiligen.

Der Kalender richtet sich an Fachleute, Studierende, Engagierte und Interessierte gleichermaßen. Er versteht sich als offenes Angebot an alle, gemeinsam über Gegenwart und Zukunft unserer gebauten Umwelt nachzudenken – kritisch, kreativ und konstruktiv.

Unsere Haltung

Offen. Interdisziplinär. Vernetzt.
Der Baukulturkalender lebt vom Engagement vieler Akteur*innen, die mit Verantwortung, Fachwissen und Leidenschaft an einer nachhaltigen, vielfältigen und identitätsstiftenden Baukultur arbeiten.

Wir glauben an die Kraft der Zusammenarbeit über Disziplinen und Institutionen hinweg – und an die Bedeutung des Dialogs zwischen Praxis, Forschung, Politik, Kultur und Zivilgesellschaft.

Wer steckt dahinter?

Auf Initiative des Förderverein aachen fenster  – raum für bauen und kultur e.V. geht der Aachener Baukulturkalender einem der Gründungszwecke des Fördervereins nach.

In enger Kooperation mit den zahlreichen Partnerinnen und Partnern aus der Region wird eine Plattform für die Veröffentlichung und Werbung der zahlreichen Veranstaltungen bereitgestellt.  

Dazu gehören der Bund Deutscher Architekten Aachen, Bund Deutscher Baumeister Aachen, Fachhochschule Aachen, altbau plus, ABE AachenBuildingExperts, vhs Aachen, RWTH Aachen University, Städtische Entwicklungsgesellschaft Aachen sowie Stadtbad Aachen, Initiative Aachen, Aachener Bäche ans Licht, Europäische Stadt.

vhs Aachen