Transforming borders into bridges – Circular EMR Top 2026

Beim Circular EMR Top 2026 am Dienstag, 21. April 2026 ab 9:30 Uhr kommen im Hof van Heerlen (NL) Akteur*innen aus der gesamten Euregio Maas-Rhein zusammen, um die zirkuläre Transformation des Bauens im Bestand und im Neubau weiter voranzubringen.

Unter dem Leitgedanken „Transforming borders into bridges“ bringt das European Center for Circular Building and Transformation (ECCBT) als Projektpartner der Stadt Aachen an diesem Tag Wissensträger, Praxis und Politik zusammen.
Hier wird gezeigt, was in der Maas-Rhein Region bereits geschieht, wir lernen aus Projekten und Pilotvorhaben und diskutieren, wie wir als euregionales Ökosystem gemeinsam weitergehen können.
Freuen Sie sich auf:
  • spannende Impulse und Praxisbeispiele
  • interaktive Workshops zu digitalen Infrastrukturen, Logistik, Regulatorik und Bildung sowie zirkulären Geschäftsmodellen
  • Austausch mit Entscheidungsträgern, Forschenden, Unternehmen und Projektpartner*innen
  • neue Kooperationen über die Landesgrenzen hinweg
Die englischsprachige Veranstaltung wird mit weiteren Partner*innen im Rahmen des Interreg-Projekts „RE-USE“ organisiert, in dem sowohl die Stadt Aachen mit einem eigenen Pilotprojekt als auch der altbau plus e.V. mitwirkt.
 
Anmelden können Sie sich unter folgendem Link: Circular EMR Top – Official registration form

Schmuck-Design trifft Architektur und Kontemplation

mit Birgit Esser

Im Kolumba-Viertel im Herzen der Innenstadt befinden sich zwei der faszinierendsten Museen Kölns in unmittelbarer Nachbarschaft. Am Vormittag dreht sich im Museum für Angewandte Kunst Köln (MAKK) alles um Design zwischen Kunst und Alltag. In der aktuellen Sonderausstellung „Von Louise Bourgeois bis Yoko Ono – Schmuck von Künstlerinnen“ wird avantgardistischer Schmuckkunst von international bedeutenden bildenden Künstlerinnen seit den 1920er Jahren bis heute gezeigt. Nach einer Mittagspause geht es weiter im Kunstmuseum des Erzbistums Köln, dem Kolumba. Das von Peter Zumthor entworfene Gebäude verbindet Kunst, Geschichte und Spiritualität auf einzigartige Weise. Die aktuelle Ausstellung und die ständige Sammlung laden ein, Kunst in Ruhe und Kontemplation zu erleben. Ein Tagesausflug, der Design, Architektur und außergewöhnliche Kunstbetrachtung verbindet – mitten in Köln, aber weit weg vom Alltag.

Kosten: 49 €, eigene Anreise

Anmeldung unter Website vhs Aachen

Die sieben Quellen des Wildbachs

mit Elke Oetken und Ulrich Lieser

Die Sieben Quellen sind ein besonderer Ort im Rabental im Westen Aachens, den die wenigsten kennen. In Seffent waren sie früher ein beliebtes Ausflugsziel. Ein Naturdenkmal ersten Ranges: Glasklares Wasser drückt von unten in den Quelltopf, in dem Brunnenkresse wächst – neben Bachflohkrebsen und Köcherfliegenlarven ein Anzeiger für die Sauberkeit der Quelle. Die Tour zeigt die Ausformung des Naturraums im Aachener Westen. Gemeinsam wird die Wasserqualität bestimmt und die Herkunft des Wassers sowie die Herausforderungen, vor dem dieser geschützte Landschaftsteil steht, erklärt. Bei einem Picknick-Tisch gibt es bei kreativen Häppchen und einem guten Wein Gelegenheit sich auszutauschen.

Es kocht Petra Emonts.

Kosten: 32 € inklusive Essen

Anmeldung unter Website vhs Aachen

Lust auf Lousberg

mit Ulrich Lieser

Der Lousberg ist ein fester Bestandteil des Aachener Stadtbildes. Die meisten Aachener kennen ihn durch Spaziergänge, früher auch Besuche im „Drehturmcafé“ oder auch den alljährlichen Lousberglauf der RWTH. Doch warum ragt der „Aachener Hausberg“ eigentlich so markant in die Höhe? Wie kam es zu der Entstehung des Berges und warum sehen wir ihn so in seiner heutigen Form? Warum liegen die Quellen alle im Norden des Lousbergs? Und was hat der Lousberg sonst noch zu bieten? Wir umrunden den Lousberg – Zeit, die aufgeworfenen Fragen zu beantworten. Im Anschluss an den Rundgang bietet ein langer Tisch unter den imposanten Bäumen des Lousbergs Gelegenheit zum Austausch und zum Genießen Aachener Spezialitäten.

Petra Emonts (Köchin, ehem. Kochnische)

Uli Lieser (Dipl. Geol.; Bürgerstiftung Lebensraum Aachen)

Kosten: 32 € inklusive Essen

Anmeldung unter Website vhs Aachen

Schloss Bürresheim und Monreal

mit Frank Körfer

Wie ein verwunschenes Märchenschloss wirkt Schloss Bürresheim mit seinen spitzen Dächern, verspielten Erkern und buntem Fachwerk. Bei einer exklusiven Führung durch das nie zerstörte Schloss lässt sich die Transformation vom Wehrbau zum repräsentativen Landsitz gut nachvollziehen. In der nahegelegenen Bürresheimer Mühle besteht die Gelegenheit zum gemeinsamen Mittagessen und Austausch. Am Nachmittag geht es weiter nach Monreal, wo eine interaktive Ortsführung durch das Fachwerkensemble, den Kirchenplatz und historische Handwerksstätten angeboten wird.

Zum Abschluss gibt es vor Ort Gelegenheit zu einer Pause in einem Café im idyllischen Ortskern.

Kosten: 89 €, eigene Anreise

Anmeldung unter Website vhs Aachen

Kasteel Wijlre

mit Sylvia Böhmer

Das Anwesen von Kasteel Wiljlre (NL) verbindet zeitgenössische Kunst und Architektur mit Kulturerbe und Natur aus fünf Jahrhunderten: ein Schloss aus dem 17. Jahrhundert, das Kutschenhaus aus dem 18. und ein im 19. Jahrhundert gestalteter Schlossgarten, in dem Skulpturen aus dem 20. Jahrhundert zu sehen sind. Der 2014 mit dem renommierten European Garden Award ausgezeichnete, etwa drei Hektar große Schlosspark bildet mit dem bezaubernden kleinen Schloss eine Einheit. Das bisher bewohnte Schloss ist nun teilweise auch im Inneren zu besichtigen.

In einem vom renommierten Architekten Wiel Arets 2001 entworfenen Kunstpavillion, dem Hedge House, finden regelmäßig beeindruckende Ausstellungen statt, die das Verhältnis von Mensch und Natur thematisieren und oft speziell für diesen Ort entwickelt werden. Die Anlage besitzt einen kleinen Ausschank mit Sitzgelegenheiten im schönen Innenhof.

Kasteel Wijlre, Kerkpad 1, 6321 PX Wijlre, NL

Kosten: 27 €, eigene Anreise

Anmeldung unter Website vhs Aachen

Schlösser, Blumen, Wasserspiele & Wein im Maastal

mit Sonja Lucas

Im Maastal zwischen Namur und Dinant liegen die einzigen Wassergärten Belgiens, die Gärten von Annevoie. Eine Führung durch die zauberhafte Anlage aus dem 18. Jahrhundert mit Wasserspielen, Skulpturen und Blüten bringt den Teilnehmer*innen die Vielfalt der Schlossgärten im französischen, italienischen und englischen Stilmix näher. Nach der Mittagspause geht es weiter zum Château de Bioul, das nur exklusiv für Gruppen zu besichtigen ist. Es handelt sich um ein Renaissance-Schloss mit Wassergräben und Türmen und zugleich ein ökologisches Weingut, das zu einer Besichtigung und Weinverkostung einlädt. Auf dem Rückweg gibt es noch einen Halt in Profondeville mit Blick auf die Felsen an der Maas.

Kosten: 136 €

Anmeldung unter Website vhs Aachen

Architektur im Dialog. Bauen im Wandel. Zukunft im Blick.

Der Aachener Baukulturkalender ist eine Plattform für alle, die sich für die zukunftsfähige Gestaltung unserer gebauten Umwelt interessieren – von Architektur, Stadtentwicklung und Denkmalpflege bis zu Landschafts- und Raumplanung. Er bündelt Veranstaltungen, Ausstellungen, Vorträge und Aktionen in Aachen und der Region, die sich mit Fragen der Baukultur auseinandersetzen.

Unser Anliegen

Baukultur geht uns alle an. Sie beeinflusst unser tägliches Leben, unser gesellschaftliches Miteinander und die Qualität unserer Umwelt. Der Baukulturkalender macht dieses wichtige Thema sichtbar, schafft Raum für Austausch und lädt dazu ein, sich aktiv an der Gestaltung unserer Lebensräume zu beteiligen.

Der Kalender richtet sich an Fachleute, Studierende, Engagierte und Interessierte gleichermaßen. Er versteht sich als offenes Angebot an alle, gemeinsam über Gegenwart und Zukunft unserer gebauten Umwelt nachzudenken – kritisch, kreativ und konstruktiv.

Unsere Haltung

Offen. Interdisziplinär. Vernetzt.
Der Baukulturkalender lebt vom Engagement vieler Akteur*innen, die mit Verantwortung, Fachwissen und Leidenschaft an einer nachhaltigen, vielfältigen und identitätsstiftenden Baukultur arbeiten.

Wir glauben an die Kraft der Zusammenarbeit über Disziplinen und Institutionen hinweg – und an die Bedeutung des Dialogs zwischen Praxis, Forschung, Politik, Kultur und Zivilgesellschaft.

Wer steckt dahinter?

Auf Initiative des Förderverein aachen fenster  – raum für bauen und kultur e.V. geht der Aachener Baukulturkalender einem der Gründungszwecke des Fördervereins nach.

In enger Kooperation mit den zahlreichen Partnerinnen und Partnern aus der Region wird eine Plattform für die Veröffentlichung und Werbung der zahlreichen Veranstaltungen bereitgestellt.  

Dazu gehören der Bund Deutscher Architekten Aachen, Bund Deutscher Baumeister Aachen, Fachhochschule Aachen, altbau plus, ABE AachenBuildingExperts, vhs Aachen, RWTH Aachen University, Städtische Entwicklungsgesellschaft Aachen sowie Stadtbad Aachen, Initiative Aachen, Aachener Bäche ans Licht, Europäische Stadt.

vhs Aachen