Kultur & Stadt: Franz Marc erleben – Kunst, Farben und Architektur in Düsseldorf

Franz Marc (1880–1916) war Gründungsmitglied des Blauen Reiters. Seine expressionistischen Werke faszinieren mit leuchtenden Farben und tief berührenden Themen. Besonders seine Tierdarstellungen ziehen die Betrachter*innen in ihren Bann. Sie stehen für Harmonie und eine innige Verbundenheit mit der Natur. Bereits während der Busfahrt gibt die Dozentin eine Einführung in die Zeit des Expressionismus.
An den Ausstellungsbesuch „Franz Marc-Die Suche nach einer besseren Welt“ im K20 schließt sich ein Rundgang durch die Düsseldorfer Altstadt an. Zwischen Kö und Rhein lassen sich architektonische Besonderheiten entdecken: die Architektur der späten Moderne, der Brutalismus der 1960er Jahre, ein expressionistisches Hochhaus, die Oper, der Kaufhof von J.M. Olbrich in Reformarchitektur bis zum Kö-Bogen von Daniel Libeskind.
In Kooperation mit der vhs Eschweiler

Abfahrt: Peterskirchhof

Anmeldung online

https://www.vhs-aachen.de/index.php?id=107&kathaupt=11&knr=262-10330

Die ,,Antwerp Six“ im MoMu Antwerpen

Ein entscheidender Moment in der Modegeschichte war das Auftreten sechs junger Modedesigner*innen vor 40 Jahren. Ann Demeulemeester, Walter Van Beirendonck und Dries Van Noten, um die drei bekanntesten von ihnen zu nennen, haben die zeitgenössische Mode damals mit revolutioniert und Antwerpen zu einem DER Modezentren der (westlichen) Welt gemacht. Die Studienfahrt führt durch die aktuelle Ausstellung im ModeMuseum Antwerpen, die den Durchbruch der „Antwerp Six“ vor 40 Jahren in einen zeitgeschichtlichen Kontext stellt. Daran anknüpfend gibt es bei einem geführten Gang durch Antwerpens Modeszene Gelegenheit, Zusammenhänge zwischen Kleidung und Identität zu thematisieren und eigene Vorlieben zu entdecken.

Treffpunkt: Aachen Hauptbahnhof

Anmeldung online

https://www.vhs-aachen.de/index.php?id=107&kathaupt=11&knr=262-10226

Pieter Bruegel in Brüssel – Bilder, Lebenswelt und Street Art

Auf den Spuren von Pieter Bruegel d. Ä. (um 1525/30-1569) in Brüssel zu wandeln, geht mit einer guten Portion Humor einher. Auf dem Spaziergang durch das Viertel Marollen, in dem der bedeutendste niederländische Künstler der Renaissance sechs Jahre lebte, ziehen bunte Hauswände mit Streetart nach Bruegel die Blicke auf sich. Nach dem Besuch seiner Begräbniskirche und der Mittagspause an der hübschen Place du Sablon geht es weiter in die Königlichen Museen der Schönen Künste. Nach der Führung zur weltweit zweitgrößten Bruegel-Sammlung und zu Gemälden seiner Nachfolger bleibt Freizeit für weitere Erkundungen.

Treffpunkt: Hbf Aachen

Anmeldung online

https://www.vhs-aachen.de/index.php?id=107&kathaupt=11&knr=262-10324

Gotik und Grafenmacht. Schloss Burg und Altenberg im Bergischen Land

Diese Studienfahrt führt zu zwei prägenden Orten des Bergischen Landes. Am Vormittag geht es hinauf zu Schloss Burg, der einstigen Residenz der Grafen von Berg. Die Führung durch die historistische Wiederaufbauarchitektur eröffnet einen lebendigen Blick auf mittelalterliche Herrschaftsformen, höfische Kultur und die Geschichtsbilder des 19. Jahrhunderts. Nach einer Mittagspause im Umfeld des Altenberger Doms liegt der Fokus auf dessen hochgotischer Architektur und seinem berühmten Westfenster. Dort wird die geistliche und kulturelle Bedeutung der ehemaligen Zisterzienserabtei eindrucksvoll sichtbar. Eine fachkundige Führung erschließt die Geschichte des Klosters als religiöses, wirtschaftliches und politisches Zentrum der Region.

Abfahrt: Peterskirchhof

Anmeldung online

https://www.vhs-aachen.de/index.php?id=107&kathaupt=11&knr=262-10224

Impressionismus à la belge in Lüttich

Lüttichs Kunstmuseum Nr. 1, La Boverie, feiert seine Wiedereröffnung vor zehn Jahren mit einer Ausstellung der Extraklasse. Sie zeigt die belgische Vorwegnahme und Wechselwirkung mit dem französischen Impressionismus, wobei Werke von Monet, Renoir und Pisarro mit solchen von Ensor, Claus und Van Rysselberghe in Dialog treten. Im Anschluss an die Führung durch die Ausstellung und die Mittagspause besteht Gelegenheit zu einem Spaziergang durch den Boverie-Park, zur Beschäftigung mit dem Impressionismus an Multimedia-Stationen und zum gemeinsamen Rundgang zu hauseigenen Werken von Chagall, Picasso u.a.

Treffpunkt: Aachen Hauptbahnhof

Anmeldung online

https://www.vhs-aachen.de/index.php?id=107&kathaupt=11&knr=262-10322

Kunst, Macht und Gesellschaft am Mittelrhein

Diese Studienfahrt führt nach Koblenz an den Mittelrhein, wo sich kirchliche Tradition, städtische Entwicklung und militärische Machtgeschichte in besonderer Dichte überlagern. Am Vormittag wird die romanisch‑gotische Basilika St. Kastor besichtigt. Ein erster kurzer Rundgang mit Blick auf ausgewählte Highlights der Stadt und zum Deutschen Eck eröffnet anschließend Einblicke in die städtische Sozialgeschichte, in Handelswege, Zunftwesen und die wechselvolle Nutzung dieses symbolträchtigen Ortes zwischen Rhein und Mosel.
Nach der Mittagspause beginnt die Altstadtführung, und anschließend geht es mit der Seilbahn hinauf zur Festung Ehrenbreitstein, die hoch über dem Fluss thront und seit Jahrhunderten ein Schlüsselort territorialer Macht und militärischer Organisation ist. Ein Besuch im Landesmuseum innerhalb der Festung ergänzt den kunst‑ und kulturgeschichtlichen Blick durch Ausstellungen zur Rheinromantik.

Anmeldung online

Abfahrt Peterskirchhof

https://www.vhs-aachen.de/index.php?id=107&kathaupt=11&knr=262-10220

Bahntrassenradeln im Aachener Norden

Auf der Jülicher Straße fuhren noch in der frühen Nachkriegszeit Straßenbahnen nach Würselen und Alsdorf, Talbot baute auf seinem riesigen Werksgelände über hundert Jahre lang Waggons, im Depot an der Talstraße parkte die ASEAG bis Ende der 1970er Jahre ihre Trams und vom Nordbahnhof aus pendelten insbesondere viele Arbeiter*innen in Richtung Jülich: Eisenbahnen aller Art haben im Aachener Norden zahlreiche Spuren hinterlassen und viele von ihnen lassen sich mit dem Rad auch heute noch gut erkunden. Die dreistündige Fahrradtour entlang stillgelegter Bahngleise und ausrangierter (Bahn-)Industrieanlagen macht an diversen Stationen Halt und vermittelt einen Eindruck von der Bedeutung des Massenverkehrsmittels Eisenbahn vor dem Siegeszug des Automobils.

Anmeldung bei: malte.meyer@mail.aachen.de

Eine Veranstaltung im Begleitprogramm zur Ausstellung über die Industriegeschichte der Jülicher Straße sowie zum Tag des offenen Denkmals® 2026. In Kooperation mit dem Centre Charlemagne

Treffpunkt: Haupteingang Depot, Talstraße 2, 52068 Aachen

https://www.vhs-aachen.de/index.php?id=107&kathaupt=11&knr=262-02103

Transforming borders into bridges – Circular EMR Top 2026

Beim Circular EMR Top 2026 am Dienstag, 21. April 2026 ab 9:30 Uhr kommen im Hof van Heerlen (NL) Akteur*innen aus der gesamten Euregio Maas-Rhein zusammen, um die zirkuläre Transformation des Bauens im Bestand und im Neubau weiter voranzubringen.

Unter dem Leitgedanken „Transforming borders into bridges“ bringt das European Center for Circular Building and Transformation (ECCBT) als Projektpartner der Stadt Aachen an diesem Tag Wissensträger, Praxis und Politik zusammen.
Hier wird gezeigt, was in der Maas-Rhein Region bereits geschieht, wir lernen aus Projekten und Pilotvorhaben und diskutieren, wie wir als euregionales Ökosystem gemeinsam weitergehen können.
Freuen Sie sich auf:
  • spannende Impulse und Praxisbeispiele
  • interaktive Workshops zu digitalen Infrastrukturen, Logistik, Regulatorik und Bildung sowie zirkulären Geschäftsmodellen
  • Austausch mit Entscheidungsträgern, Forschenden, Unternehmen und Projektpartner*innen
  • neue Kooperationen über die Landesgrenzen hinweg
Die englischsprachige Veranstaltung wird mit weiteren Partner*innen im Rahmen des Interreg-Projekts „RE-USE“ organisiert, in dem sowohl die Stadt Aachen mit einem eigenen Pilotprojekt als auch der altbau plus e.V. mitwirkt.
 
Anmelden können Sie sich unter folgendem Link: Circular EMR Top – Official registration form

Schmuck-Design trifft Architektur und Kontemplation

mit Birgit Esser

Im Kolumba-Viertel im Herzen der Innenstadt befinden sich zwei der faszinierendsten Museen Kölns in unmittelbarer Nachbarschaft. Am Vormittag dreht sich im Museum für Angewandte Kunst Köln (MAKK) alles um Design zwischen Kunst und Alltag. In der aktuellen Sonderausstellung „Von Louise Bourgeois bis Yoko Ono – Schmuck von Künstlerinnen“ wird avantgardistischer Schmuckkunst von international bedeutenden bildenden Künstlerinnen seit den 1920er Jahren bis heute gezeigt. Nach einer Mittagspause geht es weiter im Kunstmuseum des Erzbistums Köln, dem Kolumba. Das von Peter Zumthor entworfene Gebäude verbindet Kunst, Geschichte und Spiritualität auf einzigartige Weise. Die aktuelle Ausstellung und die ständige Sammlung laden ein, Kunst in Ruhe und Kontemplation zu erleben. Ein Tagesausflug, der Design, Architektur und außergewöhnliche Kunstbetrachtung verbindet – mitten in Köln, aber weit weg vom Alltag.

Kosten: 49 €, eigene Anreise

Anmeldung unter Website vhs Aachen

Die sieben Quellen des Wildbachs

mit Elke Oetken und Ulrich Lieser

Die Sieben Quellen sind ein besonderer Ort im Rabental im Westen Aachens, den die wenigsten kennen. In Seffent waren sie früher ein beliebtes Ausflugsziel. Ein Naturdenkmal ersten Ranges: Glasklares Wasser drückt von unten in den Quelltopf, in dem Brunnenkresse wächst – neben Bachflohkrebsen und Köcherfliegenlarven ein Anzeiger für die Sauberkeit der Quelle. Die Tour zeigt die Ausformung des Naturraums im Aachener Westen. Gemeinsam wird die Wasserqualität bestimmt und die Herkunft des Wassers sowie die Herausforderungen, vor dem dieser geschützte Landschaftsteil steht, erklärt. Bei einem Picknick-Tisch gibt es bei kreativen Häppchen und einem guten Wein Gelegenheit sich auszutauschen.

Es kocht Petra Emonts.

Kosten: 32 € inklusive Essen

Anmeldung unter Website vhs Aachen

Architektur im Dialog. Bauen im Wandel. Zukunft im Blick.

Der Aachener Baukulturkalender ist eine Plattform für alle, die sich für die zukunftsfähige Gestaltung unserer gebauten Umwelt interessieren – von Architektur, Stadtentwicklung und Denkmalpflege bis zu Landschafts- und Raumplanung. Er bündelt Veranstaltungen, Ausstellungen, Vorträge und Aktionen in Aachen und der Region, die sich mit Fragen der Baukultur auseinandersetzen.

Unser Anliegen

Baukultur geht uns alle an. Sie beeinflusst unser tägliches Leben, unser gesellschaftliches Miteinander und die Qualität unserer Umwelt. Der Baukulturkalender macht dieses wichtige Thema sichtbar, schafft Raum für Austausch und lädt dazu ein, sich aktiv an der Gestaltung unserer Lebensräume zu beteiligen.

Der Kalender richtet sich an Fachleute, Studierende, Engagierte und Interessierte gleichermaßen. Er versteht sich als offenes Angebot an alle, gemeinsam über Gegenwart und Zukunft unserer gebauten Umwelt nachzudenken – kritisch, kreativ und konstruktiv.

Unsere Haltung

Offen. Interdisziplinär. Vernetzt.
Der Baukulturkalender lebt vom Engagement vieler Akteur*innen, die mit Verantwortung, Fachwissen und Leidenschaft an einer nachhaltigen, vielfältigen und identitätsstiftenden Baukultur arbeiten.

Wir glauben an die Kraft der Zusammenarbeit über Disziplinen und Institutionen hinweg – und an die Bedeutung des Dialogs zwischen Praxis, Forschung, Politik, Kultur und Zivilgesellschaft.

Wer steckt dahinter?

Auf Initiative des Förderverein aachen fenster  – raum für bauen und kultur e.V. geht der Aachener Baukulturkalender einem der Gründungszwecke des Fördervereins nach.

In enger Kooperation mit den zahlreichen Partnerinnen und Partnern aus der Region wird eine Plattform für die Veröffentlichung und Werbung der zahlreichen Veranstaltungen bereitgestellt.  

Dazu gehören der Bund Deutscher Architekten Aachen, Bund Deutscher Baumeister Aachen, Fachhochschule Aachen, altbau plus, ABE AachenBuildingExperts, vhs Aachen, RWTH Aachen University, Städtische Entwicklungsgesellschaft Aachen sowie Stadtbad Aachen, Initiative Aachen, Aachener Bäche ans Licht, Europäische Stadt.

vhs Aachen