Urbanes Leben – Stadträume im Blick

Ausstellung „Urbanes Leben – Stadträume im Blick“ mit der Künstlerin Rita Lausberg

Zur Vernissage lesen Britta Tiemann und Holger Vanicek begleitet von Chansons des Musikers Eddie Pidancet auf der „Begegnungs- und Lesebank“

In diesem Jahr liegt der Schwerpunkt unserer Arbeit auf dem Thema „Stadtplätze / Stadträume“.
Die Ausstellung   -begleitet von der ersten Lesung am Vernissage-Abend-    ist der Startschuss für unsere Lesereise „Stadträume erleben – PopUp Lesungen zum Feierabend“ .
In den folgenden Sommermonaten werden wir in kurzen „Pop-Up-Sessions“ Texte aus soziologischer, philosophischer, planerischer und literarischer Sicht an verschiedenen Orten  in der Stadt vorgetragen.

Veranstaltungsort: Annahalle in der Annastraße 14-16

Ausstellung „Spuren der Geschichte. Historische Funde am Theaterplatz“

Der Theaterplatz Aachen im Wandel: Seit Januar 2025 werden unter der Erde Leitungen und Kanäle erneuert. Dabei kamen überraschende archäologische Funde ans Licht. Gräber, Mauerreste und Alltagsgegenstände erzählen von der Geschichte des Ortes und den Menschen, die hier über Jahrhunderte lebten. Die archäologischen Arbeiten werden ab dem 29. April inklusive einiger Originalfunde im Rahmen einer Ausstellung in der Planbar, Theaterplatz 7, beleuchtet. Die Öffnungszeiten sind dienstags bis samstags 15 bis 18 Uhr. Die Ausstellung „Spuren der Geschichte. Historische Funde am Theaterplatz“ läuft bis zum 1. Juli.

 

Expertinnen und Experten der Grabungsfirma SK ArcheoConsult haben in enger Zusammenarbeit mit der Stadtarchäologie die aufsehenerregenden Funde gemacht und akribisch dokumentiert. Die bisherigen Erkenntnisse werden nun einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt. „Ich freue mich sehr, dass wir dank des Einsatzes vieler engagierter Menschen nun diese Ausstellung für alle Bürgerinnen und Bürger eröffnen können. Ein ausdrücklicher Dank geht an die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer des Arbeitskreises Archäologie Aachen, die erst die umfangreichen Öffnungszeiten in der Planbar am Theaterplatz ermöglichen“, sagt Stadtbaurätin Frauke Burgdorff.

 

Zu den Funden:

Im 13. Jahrhundert entstanden gleich zwei Klosteranlagen im Bereich des heutigen Theaters und seiner umliegenden Gebäude. Reste davon sind im vergangenen Jahr aufgetaucht. „Unter dem nördlichen Häuserblock Theaterplatz / Kapuzinergraben lag das 1899 abgebrochene Christenserinnenkloster und auf dem südlich anschließenden Theatervorplatz das ursprüngliche Webbegardenkloster, welches ab 1615 zum Kapuzinerkloster wurde“, erklärt Stadtarchäologe Andreas Schaub. Neben den diversen ausgegrabenen Mauerresten sorgten vor allem die Entdeckung des Klosterfriedhofs inklusive vieler Skelettfunde für öffentliches Aufsehen.

 

Wer mehr über die Arbeit der Archäologen, die Entdeckungen am Theaterplatz und die Einordnung der Funde in die Stadtgeschichte erfahren möchte, kann dies ab dem 29. April in der Planbar tun.

 

Weitere Infos zur Umgestaltung des Theaterplatzes: www.theaterplatz-aachen.de.

Ausstellung St. Bonifatius – Lesung „Über allem das Licht“ & Improvisationstheater „Ohne Ganz“

Ist es das Licht? Ist es die so kühle und so klare Architektur?

Wer hat sie gebaut, die Kirche? Wer sie entworfen? Geschichte und Geschichten. All die Leben, die steingewordenen Pläne, eine Ästhetik so fern von der Opulenz des Aachener Doms. Aachener Autor*innen unter der Leitung von Willi Achten lassen uns eine Erstkommunion in den 60ern erleben, ein sonntägliches Fußballspiel vor dem Kirchenportal lebendig werden, auch ein Gerangel mit dem Küster, eine Meditation über die Kirchenfenster und eine Entscheidung, die eine Mutter treffen muss, hier auf der Kirchenbank: Was soll sie mit dem Herz tun? Dem Herz ihres toten Sohnes.

 

Musikalisch begleitet von Johanna Schmidt an Geige und Klavier. Anschließend folgt das Improtheater „Ohne Ganz“ mit einer humorvollen Annäherung an Wandel, Wandlung, Wechsel und Umwandlung.

Ausstellung St. Bonifatius – Führung Baukultur NRW

Der Kurator der Ausstellung, Felix Hemmers (Baukultur NRW), führt durch die Wanderausstellung „Kirchen als Vierte Orte. Perspektiven des Wandels.“

In Form von Video-Interviews illustriert die Ausstellung die Bandbreite und die Vielfältigkeit der an den Umnutzungsprozessen beteiligten Personen sowie ihre Haltungen. Einen weiteren Schwerpunkt der Ausstellung bilden 27 Beispiele von bereits umgenutzten Kirchen in Nordrhein-Westfalen.

 

Zwischen 30 und 50 Prozent der Kirchengebäude in Deutschland werden in den kommenden Jahrzehnten leer stehen. Von den ungefähr 6.000 Kirchen in Nordrhein-Westfalen fallen also bis zu 3.000 aus der Nutzung. Dem Leerstand und Abriss von Kirchen steht ein gesellschaftlicher Bedarf nach Orten für sozialen Austausch, Gemeinschaft und gesellschaftliche Identifikation gegenüber.

Ausstellung St. Bonifatius – Tafel der Begegnung. Ein Picknick für alle

Ein Picknick für alle!

 

Setzen Sie sich an unsere lange Picknick-Tafel auf dem Vorplatz von St. Bonifatius und feiern Sie mit uns die Vielfalt des Miteinanders!

 

Im Rahmen der Wanderausstellung „Kirchen als Vierte Orte“ laden wir alle ein, gemeinsam zu essen, zu teilen und ins Gespräch zu kommen. Bringen Sie ein (gut teilbares) Gericht Ihrer Wahl mit und genießen Sie einen bunten Nachmittag, an dem das Teilen und das Miteinander im Mittelpunkt stehen.

 

Für Getränke ist gesorgt, Geschirr bitte selbst mitbringen!

Ausstellung St. Bonifatius – Gartenfest und Flohmarkt

Nach Schätzen suchen und gute Nachbarschaft finden.

 

Kommen Sie vorbei, feiern Sie den Nachbarschaftsgarten und entdecken Sie einen Ort, an dem gemeinsam ein grüner Raum geschaffen wird, der Begegnung und Austausch fördert. Beim Flohmarkt finden Sie vielleicht den ein oder anderen Schatz oder können Dinge, die sie nicht mehr benötigen, verkaufen, während die Wanderausstellung „Kirchen als Vierte Orte“ neue Perspektiven für den Raum des Zusammenkommens eröffnet.

 

Die Teilnahme am Flohmarkt ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht notwendig. Tische und Pavillons sind für die ersten Stände vorhanden.

Ausstellung St. Bonifatius – Wildpflanzenführung

Rund um St. Bonifatius haben sich nicht nur Brombeeren, sondern einige interessante Wildpflanzen angesiedelt. Welche davon sind besonders wertvoll für Insekten und Vögel? Welche davon können auch wir verwenden? Zusammen entdecken wir Nützliches und Spannendes aus der wilden Pflanzenwelt mitten in der Stadt.

 

Treffpunkt für die Wildpflanzenführung ist der Kirchenvorplatz am Gartentor, rechts neben dem Eingang zu St. Bonifatius.

 

Die Teilnahme an der Führung ist kostenfrei.

Ausstellung St. Bonifatius – Wildpflanzenführung

Rund um St. Bonifatius haben sich nicht nur Brombeeren, sondern einige interessante Wildpflanzen angesiedelt. Welche davon sind besonders wertvoll für Insekten und Vögel? Welche davon können auch wir verwenden? Zusammen entdecken wir Nützliches und Spannendes aus der wilden Pflanzenwelt mitten in der Stadt.

 

Treffpunkt für die Wildpflanzenführung ist der Kirchenvorplatz am Gartentor, rechts neben dem Eingang zu St. Bonifatius.

 

Die Teilnahme an der Führung ist kostenfrei.

Ausstellung St. Bonifatius – Jazzabend mit „Anirahtak“

Ulla „Anirahtak“ Marks tritt gemeinsam mit Jürgen Sturm in der Kirche St. Bonifatius auf. Das Duo bringt Jazz in den sakralen Raum und lässt die besondere Akustik und Atmosphäre der Kirche erlebbar werden.

 

„Anirahtak“ und Jürgen Sturm verbindet über 30 Jahre gemeinsame Jazz-Bühnenerfahrung. In ihren Konzerten verbinden sie Songs und Improvisationen zu einem dichten, lebendigen Klangraum. Bereits mit der beliebten Veranstaltungsreihe „Kultur im Backenzahn“ in St. Hubertus hat Ulla „Anirahtak“ Marks gezeigt, wie eindrucksvoll kulturelle Veranstaltungen in Kirchenräumen wirken können.

 

Der Eintritt ist frei.

Architektur im Dialog. Bauen im Wandel. Zukunft im Blick.

Der Aachener Baukulturkalender ist eine Plattform für alle, die sich für die zukunftsfähige Gestaltung unserer gebauten Umwelt interessieren – von Architektur, Stadtentwicklung und Denkmalpflege bis zu Landschafts- und Raumplanung. Er bündelt Veranstaltungen, Ausstellungen, Vorträge und Aktionen in Aachen und der Region, die sich mit Fragen der Baukultur auseinandersetzen.

Unser Anliegen

Baukultur geht uns alle an. Sie beeinflusst unser tägliches Leben, unser gesellschaftliches Miteinander und die Qualität unserer Umwelt. Der Baukulturkalender macht dieses wichtige Thema sichtbar, schafft Raum für Austausch und lädt dazu ein, sich aktiv an der Gestaltung unserer Lebensräume zu beteiligen.

Der Kalender richtet sich an Fachleute, Studierende, Engagierte und Interessierte gleichermaßen. Er versteht sich als offenes Angebot an alle, gemeinsam über Gegenwart und Zukunft unserer gebauten Umwelt nachzudenken – kritisch, kreativ und konstruktiv.

Unsere Haltung

Offen. Interdisziplinär. Vernetzt.
Der Baukulturkalender lebt vom Engagement vieler Akteur*innen, die mit Verantwortung, Fachwissen und Leidenschaft an einer nachhaltigen, vielfältigen und identitätsstiftenden Baukultur arbeiten.

Wir glauben an die Kraft der Zusammenarbeit über Disziplinen und Institutionen hinweg – und an die Bedeutung des Dialogs zwischen Praxis, Forschung, Politik, Kultur und Zivilgesellschaft.

Wer steckt dahinter?

Auf Initiative des Förderverein aachen fenster  – raum für bauen und kultur e.V. geht der Aachener Baukulturkalender einem der Gründungszwecke des Fördervereins nach.

In enger Kooperation mit den zahlreichen Partnerinnen und Partnern aus der Region wird eine Plattform für die Veröffentlichung und Werbung der zahlreichen Veranstaltungen bereitgestellt.  

Dazu gehören der Bund Deutscher Architekten Aachen, Bund Deutscher Baumeister Aachen, Fachhochschule Aachen, altbau plus, ABE AachenBuildingExperts, vhs Aachen, RWTH Aachen University, Städtische Entwicklungsgesellschaft Aachen sowie Stadtbad Aachen, Initiative Aachen, Aachener Bäche ans Licht, Europäische Stadt.

Stadt Aachen