ZukunftsRaum. Vitrinenausstellung

Wer kennt sie nicht? Einfamilienhäuser, in denen ein oder mehrere Zimmer leer stehen. Ältere Mitmenschen, die alleine oder zu zweit in Häusern oder Wohnungen leben, in denen ehemals ganze Familien gewohnt haben. Gleichzeitig wird die Wohnungsnot stärker spürbar und der Ruf nach Wohnungsbau lauter – und das, obwohl der Bausektor 40 % des CO2-Ausstoßes ausmacht. Anhand von gelungenen Beispielen und studentischen Arbeiten der RWTH Aachen zeigt die Ausstellung, dass es auch anders geht. In leeren Zimmern schlummert Potenzial für die Zukunft der Gebäude und der Menschen, die darin wohnen. Alternative Wohnformen und bedarfsgerechte Umbauten weisen den Weg in ein suffizientes Wohnen für alle.

In Kooperation mit dem Projekt ZukunftsRaum von altbau plus e.V.

Ausstellungseröffnung mit einem Vortrag von Maren Wynands zum Thema „Neues Wohnen in alten Häusern – bestehende Potentiale aktivieren“

kostenfrei

Wo Bühnenbilder entstehen – Werkstattführung im Theater Aachen

Bevor sich der Vorhang hebt und ein Theaterstück oder eine Oper zur Aufführung kommt, vergehen viele Wochen und Monate mit Proben und Vorbereitungen. In der ehemaligen Tuchfabrik in der Mörgensstraße befinden sich nicht nur die Probebühnen und Büros des Theater Aachen, sondern auch die Werkstätten. Dort arbeiten tagsüber viele Menschen an dem, was den Zauber des Theaters erschafft: Ob Schreinerwerkstatt oder Schlosserei, Malsaal und Schneiderei, Kaschiererwerkstatt oder Requisite – viele Arbeitsschritte an vielen Orten werden gebraucht, um Bühnenbilder und Kostüme herzustellen. Einige Ausbildungsberufe, wie Theatermaler*in, -plastiker*in oder Gewandmeister*in, können nur am Theater erlernt werden. Die Werkstattführung vermittelt Hintergrundwissen über das Entstehen einer Inszenierung, vom ersten Nagel, der eingeschlagen wird, bis zum letzten Knopf, der angenäht wird.

Eingang neben der Hofeinfahrt

Kosten: 7,50 €

Anmeldung unter Website vhs Aachen

Wo Bühnenbilder entstehen – Werkstattführung im Theater Aachen

Bevor sich der Vorhang hebt und ein Theaterstück oder eine Oper zur Aufführung kommt, vergehen viele Wochen und Monate mit Proben und Vorbereitungen. In der ehemaligen Tuchfabrik in der Mörgensstraße befinden sich nicht nur die Probebühnen und Büros des Theater Aachen, sondern auch die Werkstätten. Dort arbeiten tagsüber viele Menschen an dem, was den Zauber des Theaters erschafft: Ob Schreinerwerkstatt oder Schlosserei, Malsaal und Schneiderei, Kaschiererwerkstatt oder Requisite – viele Arbeitsschritte an vielen Orten werden gebraucht, um Bühnenbilder und Kostüme herzustellen. Einige Ausbildungsberufe, wie Theatermaler*in, -plastiker*in oder Gewandmeister*in, können nur am Theater erlernt werden. Die Werkstattführung vermittelt Hintergrundwissen über das Entstehen einer Inszenierung, vom ersten Nagel, der eingeschlagen wird, bis zum letzten Knopf, der angenäht wird.

Eingang neben der Hofeinfahrt

Kosten: 7,50 €

Anmeldung unter Website vhs Aachen

Bretter, die die Welt bedeuten – Bühnenführung im Theater Aachen

Bevor der Vorhang im Großen Haus aufgeht, vergehen Wochen voller Proben und Vorbereitungen. Auf der Bühne wachsen Kulissen, im Orchestergraben erklingen erste Töne und hinter den Kulissen wird Handwerk sichtbar: Requisiteur*innen, Maskenbildner*innen, Ankleider*innen und Technikteams arbeiten Hand in Hand, damit jede Szene gelingt. Jeder Nagel, jeder Pinselstrich und jeder Lichtstrahl trägt dazu bei, dass die Inszenierung am Ende lebendig wird. Die Führung zeigt, wie all diese Elemente zusammenkommen – vom ersten Entwurf bis zum letzten Vorhang.

Kosten: 7,50 €

Anmeldung unter Website vhs Aachen

Was steht denn da rum? Teil lI

mit Belinda Petri

In Aachen gibt es über die üblichen Postkartenmotive hinaus zahlreiche Kunstwerke im öffentlichen Raum zu entdecken – mal ganz prominent, mal unscheinbar und versteckt. Neben den historischen (Bau-)Denkmälern haben Künstler wie Heinz Tobolla und Bonifatius Stirnberg ihre Spuren in der Stadt hinterlassen – vom „Kehrmännchen“ bis zum „Möschebrunnen“ finden sich ihre Werke, die vor allem in den 1970er Jahren zur Verschönerung des Stadtbilds eingesetzt wurden. Und heute? Sind Graffitis Zeichen von Vandalismus oder doch „Street Art“, also Straßenkunst im wörtlichen Sinn? Wem gehört der öffentliche Raum, wer gestaltet ihn und wer nutzt ihn wie? Der Rundgang wirft spannende Fragen auf und verspricht außergewöhnliche Perspektiven auf die Stadt und ihre Kunstwerke.

Kosten: 9 €/7 €

Anmeldung unter Website vhs Aachen

Die Kunst der Straße – Street Art in Aachen

mit Dieter Weinkauf

Neben Geschäften und Fußgängerzonen hat auch die Street Art als Kunst im urbanen Raum sehenswerte Eindrücke hinterlassen, als Gegenpol zur manchmal überfrachteten Werbung. Nach einer kurzen Einführung in die Techniken und Geschichte der Street Art, lernen die Teilnehmenden Arbeiten von regionalen Street Art Künstler*innen kennen. Der Rundgang führt auch an markante Plätze, an denen der Aachener Wandmaler Klaus Paier aussagekräftige Bilder realisiert hatte.

 

Dieter Weinkauf wohnt in Aachen und versteht sich als Hobbyfotograf und Street Art-Experte, der seit den Wandbildern von Klaus Paier Street Art für Bücher, Ausstellungen und Lichtbildvorträge europaweit dokumentiert .

Kosten: 9 €/7 €

Anmeldung unter Website vhs Aachen

Schmuck-Design trifft Architektur und Kontemplation

mit Birgit Esser

Im Kolumba-Viertel im Herzen der Innenstadt befinden sich zwei der faszinierendsten Museen Kölns in unmittelbarer Nachbarschaft. Am Vormittag dreht sich im Museum für Angewandte Kunst Köln (MAKK) alles um Design zwischen Kunst und Alltag. In der aktuellen Sonderausstellung „Von Louise Bourgeois bis Yoko Ono – Schmuck von Künstlerinnen“ wird avantgardistischer Schmuckkunst von international bedeutenden bildenden Künstlerinnen seit den 1920er Jahren bis heute gezeigt. Nach einer Mittagspause geht es weiter im Kunstmuseum des Erzbistums Köln, dem Kolumba. Das von Peter Zumthor entworfene Gebäude verbindet Kunst, Geschichte und Spiritualität auf einzigartige Weise. Die aktuelle Ausstellung und die ständige Sammlung laden ein, Kunst in Ruhe und Kontemplation zu erleben. Ein Tagesausflug, der Design, Architektur und außergewöhnliche Kunstbetrachtung verbindet – mitten in Köln, aber weit weg vom Alltag.

Kosten: 49 €, eigene Anreise

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Spuren Aachener Geschichte: Der Heißbergfriedhof in Burtscheid

mit Dr. Holger A. Dux

Aachen hat eine ganze Reihe von historischen Friedhöfen: Ein besonders interessanter ist der von Burtscheid. In der Mitte des 19. Jahrhunderts war der alte Friedhof bei der Kirche St. Michael vollkommen belegt, sodass sich die Gemeinde dazu verpflichtet fühlte, einen neuen Begräbnisplatz außerhalb des Wohngebietes, am Weg nach Lichtenbusch, anlegen zu lassen.

Noch heute erinnern die Grabdenkmäler an bedeutende Familien wie die Klausener, Erckens, von Halfern, Kirdorf und Pastor. Für die gefallenen Soldaten der Kriege im 19. Jahrhundert wurden imposante Denkmäler beauftragt. Neben den Erklärungen zur Stilgeschichte der Gräber aus den verschiedenen Epochen gibt es Geschichten über einige der hier beigesetzten Burtscheider Bürger*innen.

Kosten: 9 €/7 €

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Aachener Stadtviertel: Beim Wehrhaften Schmied um die Ecke

mit Dr. Holger A. Dux

Auf dem ersten Teil der alten Jakobstraße, von der Kreuzung an der Kockerellstraße bis zum Löhergraben, gibt es noch manch bedeutendes Beispiel aus der Aachener Baugeschichte. Die Beispiele entstanden, wie der „Wylresche Hof“ noch in der Couvenzeit, oder wie Haus „Eijene Kaiser Karl“ im darauffolgenden Klassizismus. Daneben sind die Beispiele aus dem 19. Jahrhundert genauso wie aus der Zeit des Wiederaufbaus von Interesse.

Wichtigster Bau ist sicherlich die ehemalige, dem Hl. Paul geweihte Kirche der Dominikaner. Sie hatte an einer der wichtigsten Verkehrsadern der Stadt einen bedeutenden Standort. Ihre gotischen Maßwerke lassen an das Mittelalter denken, auch wenn sie nach den Zerstörungen des Weltkriegs aufwendig, quasi aus dem Nichts heraus, wieder geschaffen werden mussten.

Kosten: 9 €/7 €

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Aachener Stadtviertel: Rosstraße und Roskapelle

mit Dr. Josefine Jeworrek

„Liegt in Aachen eine Kapelle zwischen Häusern klein und groß“. Alteingesessene Aachener*innen wissen sofort, dass es sich hierbei nur um die kleine Marienkapelle am Ende der Rosstraße handeln kann. Um 1758 erbaut, ist sie auch heute noch eine Insel der Ruhe, nicht nur für die Bewohner*innen der Straße. Einmal im Jahr steht die kleine Kapelle, im Volksmund liebevoll „Roskapellchen“ genannt, im Mittelpunkt eines alten Brauchtums, dem Streuengelchenfest. Eingebettet in die Geschichte der Rosstraße, deren Ursprung weit in das 13. Jahrhundert zurückgeht, erfahren die Teilnehmenden auf diesem Spaziergang Interessantes und Amüsantes über den Ursprung und die Pflege dieses gewachsenen Brauchtums, das jedes Jahr aufs Neue gefeiert wird.

Josefine Jeworrek ist promovierte Historikerin und hat das Rosviertel in der Publikation „Open Rues. Das Rosviertel im Wandel“ dokumentiert.

Kosten: 9 €/7 €

Anmeldung unter Website vhs Aachen

Architektur im Dialog. Bauen im Wandel. Zukunft im Blick.

Der Aachener Baukulturkalender ist eine Plattform für alle, die sich für die zukunftsfähige Gestaltung unserer gebauten Umwelt interessieren – von Architektur, Stadtentwicklung und Denkmalpflege bis zu Landschafts- und Raumplanung. Er bündelt Veranstaltungen, Ausstellungen, Vorträge und Aktionen in Aachen und der Region, die sich mit Fragen der Baukultur auseinandersetzen.

Unser Anliegen

Baukultur geht uns alle an. Sie beeinflusst unser tägliches Leben, unser gesellschaftliches Miteinander und die Qualität unserer Umwelt. Der Baukulturkalender macht dieses wichtige Thema sichtbar, schafft Raum für Austausch und lädt dazu ein, sich aktiv an der Gestaltung unserer Lebensräume zu beteiligen.

Der Kalender richtet sich an Fachleute, Studierende, Engagierte und Interessierte gleichermaßen. Er versteht sich als offenes Angebot an alle, gemeinsam über Gegenwart und Zukunft unserer gebauten Umwelt nachzudenken – kritisch, kreativ und konstruktiv.

Unsere Haltung

Offen. Interdisziplinär. Vernetzt.
Der Baukulturkalender lebt vom Engagement vieler Akteur*innen, die mit Verantwortung, Fachwissen und Leidenschaft an einer nachhaltigen, vielfältigen und identitätsstiftenden Baukultur arbeiten.

Wir glauben an die Kraft der Zusammenarbeit über Disziplinen und Institutionen hinweg – und an die Bedeutung des Dialogs zwischen Praxis, Forschung, Politik, Kultur und Zivilgesellschaft.

Wer steckt dahinter?

Auf Initiative des Förderverein aachen fenster  – raum für bauen und kultur e.V. geht der Aachener Baukulturkalender einem der Gründungszwecke des Fördervereins nach.

In enger Kooperation mit den zahlreichen Partnerinnen und Partnern aus der Region wird eine Plattform für die Veröffentlichung und Werbung der zahlreichen Veranstaltungen bereitgestellt.  

Dazu gehören der Bund Deutscher Architekten Aachen, Bund Deutscher Baumeister Aachen, Fachhochschule Aachen, altbau plus, ABE AachenBuildingExperts, vhs Aachen, RWTH Aachen University, Städtische Entwicklungsgesellschaft Aachen sowie Stadtbad Aachen, Initiative Aachen, Aachener Bäche ans Licht, Europäische Stadt.

vhs Aachen