Cinemarchitektur – From Inside out – die Architektur von Peter Zumthor

Cinemarchitektur (Eine Kooperation mit dem Apollokino)

Mittwoch 25. November 2026 um 18 Uhr im Apollokino

Peter Zumthor und Wim Wenders in einem Film von Wim Wenders

Wim Wenders und Peter Zumthor fanden über „Notes From A Day In The Life Of An Architect“ zueinander: Auf Einladung von David Chipperfield entstand ihr erstes gemeinsames Projekt. Was als kurzer Auftakt gedacht war, entwickelte sich zu einer größeren filmischen Annäherung. Denn Zumthor und Wenders arbeiten mit ähnlicher Haltung: Sie formen Ideen aus dem Inneren heraus, aus Atmosphäre, Materialität und dem Zusammenspiel von Raum und Erfahrung.

In diesem Dokumentarfilm richtet Wenders den Blick auf Zumthors Architekturdenken. Er begleitet die Prozesse, in denen aus Überlegungen konkrete Entscheidungen werden – vom Umgang mit Licht und Proportionen bis zur Frage, wie Gebäude sich anfühlen, bevor sie fertig sind. Als Leitthema dienen zwei bevorstehende Vorhaben: der Erweiterungsbau der Fondation Beyeler in Riehen bei Basel und der Neubau des Los Angeles Country Museum of Art. So wird sichtbar, wie Zumthors Prinzipien in unterschiedlichen Kontexten wirksam werden – und wie sich seine Suche nach Ruhe, Präzision und Bedeutung in der Gestaltung von Räumen übersetzt.

Regie: Wim Wenders

D 2026

119 Minuten

Cinemarchitektur – Barbara Buser

Cinemarchitektur (Eine Koopertion mit dem Apollokino)

Mittwoch, 4. November 2026 um 18 Uhr im Apollokino Aachen

Die preisgekrönte Basler Architektin Barbara Buser rettet Gebäude vor dem Abriss und baut diese mit wiederverwendetem Material um. Sie verwandelt ehemalige Industrieareale zu urbanen Lebensräumen, die für einen sorgfältigen Umgang mit unserer Umwelt und dem Miteinander stehen. Als Frau, die in einer Männerdomäne erfolgreich ihren eigenen Weg geht, ist Barbara Buser Vorbild für die junge Generation, die für eine nachhaltigere, gerechtere Welt kämpft.

Regie: Gabriele Schärer

CH 2026

118 Minuten

Die vier Epochen Roms – 2. Vortrag

CIRCOLO CULTURALE ITALO-TEDESCO – DEUTSCH-ITALIENISCHER KULTURKREIS e.V. –  ccit

lädt zum Vortrag & zum anschließenden Prosecco ein

In der modernen Stadt Rom vermischen sich Spuren von vier lesbaren Entwicklungsphasen. In zwei Vorträgen werden Aspekte der Stadtgeschichte betrachtet, die die einzigartige Transformation Roms im Laufe der Jahrhunderte beleuchten und seine zivilisatorische Bedeutung als UNESCO-Weltkulturerbe nachvollziehbar machen.

  1. Vortrag:

Die Residenzstadt der Päpste der Neuzeit wird Hauptstadt des vereinigten Italiens

In der dritten Epoche gestalten die Päpste der Renaissance und des Barocks ihre Residenzstadt in ihrem Sinne neu. Wegeachsen, glanzvolle Plätze und Paläste prägen das urbane Gesamtkonzept. Die vierte Epoche Roms steht im Zeichen des neuen säkularen Staates. Als nationale Hauptstadt des vereinigten Italiens wird Rom durch tiefgreifende Umgestaltungen sowie Abriss- und Baumaßnahmen neu geprägt.

Referentin: Dipl.-Ing. (BR) Gabriela Mirazon-Hahn

Eintritt: 10 € pro Abend
Anmeldung: bitte per E-Mail an info@ccit-aachen.eu
Die Teilnahmegebühr kann an der Abendkasse oder per Überweisung auf das CCIT-Konto bezahlt werden (Verwendungszweck: Die vier Epochen Roms)

Die vier Epochen Roms – 1. Vortrag

CIRCOLO CULTURALE ITALO-TEDESCO – DEUTSCH-ITALIENISCHER KULTURKREIS e.V. – ccit

lädt zum Vortrag & zum anschließenden Prosecco ein

In der modernen Stadt Rom vermischen sich Spuren von vier lesbaren Entwicklungsphasen. In zwei Vorträgen werden Aspekte der Stadtgeschichte betrachtet, die die einzigartige Transformation Roms im Laufe der Jahrhunderte beleuchten und seine zivilisatorische Bedeutung als UNESCO-Weltkulturerbe nachvollziehbar machen.

Erster Vortrag:

Die Hauptstadt der antiken westlichen Welt wird zur Hauptstadt des Christentums

Die erste Epoche ist durch den Wandel Roms von frühen Siedlungen zur eindrucksvollen Hauptstadt der römischen Antike gekennzeichnet. In der zweiten Epoche verwandelt sich das heidnische Rom der Spätantike in das wichtigste spirituelle Zentrum der Christenheit im Mittelalter. Kirchen und Klöster breiten sich aus und fügen eine neue bauliche Schicht hinzu, die Pilger aus aller Welt empfängt.

Referentin: Dipl.-Ing. (BR) Gabriela Mirazon-Hahn

Eintritt: 10 € pro Abend
Anmeldung: bitte per E-Mail an info@ccit-aachen.eu
Die Teilnahmegebühr kann an der Abendkasse oder per Überweisung auf das CCIT-Konto bezahlt werden (Verwendungszweck: Die vier Epochen Roms)

STADTBAUSTEIN WISSEN – Vom Wissensraum zum Stadtraum und umgekehrt – STÄDTEBAULICHES KOLLOQUIUM Sommer 2026

Vom Wissensraum zum urbanen Campus

Vortrag

Carla Jung-König, Amt für Stadtentwicklung und Stadtplanung Heidelberg
Heidelberg – Knowledge Pearl zwischen Tradition und Innovation

Ulf Richter, Kanzler der Universität Duisburg-Essen
Masterplanung für eine zukunftsfähige und nachhaltige Hochschullandschaft

Input

Hanna Potulski, M. Sc. RWTH, Lehrstuhl für Städtebau
Vom Campus zum Quartier – urbane Wissensräume für die Stadt von morgen

Kommentatoren/Diskussionsrunde

Thomas Dreier und Volker Wippermann, BLB Duisburg
Heike Blohm-Schröder
Dr. Julia Backhaus, HumTec, Living Lab Incubator (LLI)
Dr. Friederike Fugmann, Initiative Aachen e.V.

Ausstellung

Campus RWTH Aachen
Masterarbeit Sarah Hermens, Hanna Potulski u. Integriertes Projekt TCR Masterstudiengang

Moderation

Jens Imorde, Netzwerk Innenstadt NRW, Münster

• 19 | Zukunft Kaiserbad

Wie sieht die Zukunft der Architektur-Ikone „Kaiserbad“ aus, die von den Aachener Baumeistern Ernst Kaspar und Klaus Klever geplant wurde?

Unerwartete und teils langfristige Leerstände prägen das Erscheinungsbild des Gebäudeensenbles an dieser zentralen Stelle der Stadt.

Betroffen sind die Gastronomie „Am Hof“, aber auch die Ladenlokale und Büros am „Büchel“.

Und was passiert mit dem wunderbar gestalteten „Quellplatz“ im rückwärtigen Bereich, der zurzeit durch Bauzäune abgesperrt ist.

Über die Zukunft, die Bedeutung und die Chancen des Ensembles diskutieren:

  • Prof. Horst Fischer (BDA Aachen)
  • Prof. Christian Heuchel (Kunstakademie Düsseldorf + Student bei Prof. Kasper)
  • Herr Max Koch (Sohn des Architekten und Inhaber des Urheberrechts)
  • Moderation: Bernd Hamer (Journalist)

 

 

 

Tag der Architektur 2026 AKNW

Wurmpromenade Herzogenrath

  • Termin
  • So. 28.06. 14:00-17:00 Uhr
  • Führung
  • 14:00, 15:00 und 16:00 Uhr
  • Besichtigungsadresse
  • Ferdinand-Schmetz-Platz | Alter Friedhof
    52134 Herzogenrath
  • Uferpromenade entlang der Wurm
  • Treffpunkt
  • Ferdinand-Schmetz-Platz, am Bockreiterbrunnen
  • Büro
  • archigraphus | in Kooperation mit Ingenieurbüro H. Berg und Partner
  • Entwurfsverfasser: Markus Ulrich
  • Rathausstraße 8
  • 52072 Aachen
  • Bauherr*in
  • Stadt Herzogenrath

Der kleine Fluss Wurm war stets prägend für die Entwicklung von Herzogenrath, doch wenig präsent im Bild und Bewusstsein der Stadt. Hochwasserschutzmauern und Einhegungen sind notwendig, um Gefahren abzuwenden. Die rund 500 m lange Wurmpromenade bringt nun Gegensätzliches zusammen: Spazieren auf der Mauer, Skywalks auf umgebauten Parkpaletten, begrünte Mulden statt Zäune, Sitzplätze mit Aussicht durch transparente Geländer, Infoplaketten mit digitalen Erzählungen zu den Orten, Lichterlebnisse … Fördergeber: Land und Bund – Städtebauförderprogramm „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“ Foto:archigraphus

Tag der Architektur 2026 AKNW

Zahnärztliches Zentrum Aachen

  • Termin
  • Sa. 27.06. 10:00-16:00 Uhr
  • Besichtigungsadresse
  • Oligsbendengasse 20
    52070 Aachen
  • Entwurfsverfasser*in
  • Architekt Rami Aljerf
  • Architektin Ilknur Dumlu Aljerf
  • Bauherr*in
  • Ayichah Hawari-Alkoudmani

Das Zahnärztliche Zentrum in Aachen stellt das Wohlbefinden der Nutzer in den Fokus. Die Architektursprache nutzt eine klare Zonierung sowie einen zentralen Flur mit gewellter Wand zur Orientierung. Organische Formen, abgerundete Ecken und warmes Licht reduzieren die klinische Strenge und erzeugen Geborgenheit. Hochwertiges Nussbaumdekor akzentuiert Wertigkeit und Komfort. Das Konzept verbindet Ästhetik, Funktionalität und emotionale Qualität zu einer positiven Praxiserfahrung. Foto: Andreas Horsky

Tag der Architektur 2026 AKNW

Haus in Rot Aachen Burtscheid

  • Termin
  • Sa. 27.06. 14:00-16:00 Uhr
  • Führung
  • 14:00 und 15:00 Uhr
  • Besichtigungsadresse
  • Eckenberger Straße 3
    52066 Aachen-Burtscheid
  • Entwurfsverfasser*in
  • Architekt Axel Praglowski
  • Innenarchitektin Heike Falkenberg (Innenarchitektur Dachgeschoss)

Der neue Baukörper fügt sich mit klarer architektonischer Haltung in das historische Quartier ein. Die monochrome Fassadengestaltung steht in einem respektvollen Dialog mit der benachbarten denkmalgeschützten Fabrikantenvilla von 1780. Die materialgetreue Akzentuierung der Sockelzone verleiht dem Erdgeschoss Tiefe und Lebendigkeit. Das Gebäude verbindet städtebauliche Ordnung mit einer zeitgemäßen architektonischen Gestaltung. Foto: Fabian Erler

Architektur im Dialog. Bauen im Wandel. Zukunft im Blick.

Der Aachener Baukulturkalender ist eine Plattform für alle, die sich für die zukunftsfähige Gestaltung unserer gebauten Umwelt interessieren – von Architektur, Stadtentwicklung und Denkmalpflege bis zu Landschafts- und Raumplanung. Er bündelt Veranstaltungen, Ausstellungen, Vorträge und Aktionen in Aachen und der Region, die sich mit Fragen der Baukultur auseinandersetzen.

Unser Anliegen

Baukultur geht uns alle an. Sie beeinflusst unser tägliches Leben, unser gesellschaftliches Miteinander und die Qualität unserer Umwelt. Der Baukulturkalender macht dieses wichtige Thema sichtbar, schafft Raum für Austausch und lädt dazu ein, sich aktiv an der Gestaltung unserer Lebensräume zu beteiligen.

Der Kalender richtet sich an Fachleute, Studierende, Engagierte und Interessierte gleichermaßen. Er versteht sich als offenes Angebot an alle, gemeinsam über Gegenwart und Zukunft unserer gebauten Umwelt nachzudenken – kritisch, kreativ und konstruktiv.

Unsere Haltung

Offen. Interdisziplinär. Vernetzt.
Der Baukulturkalender lebt vom Engagement vieler Akteur*innen, die mit Verantwortung, Fachwissen und Leidenschaft an einer nachhaltigen, vielfältigen und identitätsstiftenden Baukultur arbeiten.

Wir glauben an die Kraft der Zusammenarbeit über Disziplinen und Institutionen hinweg – und an die Bedeutung des Dialogs zwischen Praxis, Forschung, Politik, Kultur und Zivilgesellschaft.

Wer steckt dahinter?

Auf Initiative des Förderverein aachen fenster  – raum für bauen und kultur e.V. geht der Aachener Baukulturkalender einem der Gründungszwecke des Fördervereins nach.

In enger Kooperation mit den zahlreichen Partnerinnen und Partnern aus der Region wird eine Plattform für die Veröffentlichung und Werbung der zahlreichen Veranstaltungen bereitgestellt.  

Dazu gehören der Bund Deutscher Architekten Aachen, Bund Deutscher Baumeister Aachen, Fachhochschule Aachen, altbau plus, ABE AachenBuildingExperts, vhs Aachen, RWTH Aachen University, Städtische Entwicklungsgesellschaft Aachen sowie Stadtbad Aachen, Initiative Aachen, Aachener Bäche ans Licht, Europäische Stadt.

aachen_fenster – raum für bauen+kultur