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ArchitektINNENwelten | Wiebke Hermerschmidt
Chancen und Grenzen des zirkulären Bauens mit Beton
Zirkuläres Bauen mit Beton gewinnt im Kontext nachhaltiger Architektur und Ressourcenschonung zunehmend an Bedeutung. Beton als dominierendes Baumaterial stellt dabei eine besondere Herausforderung dar: Während seine Langlebigkeit und Tragfähigkeit für den Bausektor unverzichtbar sind, steht sein hoher Ressourcenverbrauch im Widerspruch zu Umweltschutz- und Klimazielen. Der Vortrag beleuchtet die Potenziale und Grenzen eines zirkulären Ansatzes für Beton, von der Wiederverwendung von Bauteilen über das Recycling von Beton bis hin zu neuen Materialentwicklungen mit alternativen Bindemitteln.
Die Veranstaltung ist eine hybride Veranstaltung und kann hier auch über Webex verfolgt werden.
Die Veranstaltung findet statt im Rahmen des WIA-Festivals 2025.
WIA 2025 ist das erste bundesweite Festival zur Sichtbarmachung von Frauen in Architektur, Innenarchitektur, Stadt- und Freiraumplanung sowie Bau- und Ingenieurbaukunst: Vom 19. bis zum 29. Juni 2025 beleuchten zahlreiche Veranstaltungen in ganz Deutschland die Leistungen von Planerinnen sowie das Thema Diversität in der Baukultur.
Operation Klinikum – Die bauliche Zukunft des UK Aachens
Seit seiner Entstehung gibt es Schlagzeilen um den Bau des UK-Aachens. Waren es in den 1970er Jahren Umplanungen und erweiterte Vorschriften, die den Bau verzögerten, ist es heute die geplatzte Erweiterung des Gebäudes um einen neuen OP-Trakt aufgrund einer Kostenexplosion.
Wie geht es nun weiter? Wir möchten über das Aachener Uniklinikum und seine bauliche Zukunft diskutieren:
Wieso ist es in den 1970er Jahren zu diesem einzigartigen Bau gekommen? Welche Bedeutung hat das Krankenhaus für den Hochschulstandort Aachen? Welche Rolle spielt die Baukultur heute für Funktionsbauten? Warum braucht das UK Aachen eine Erweiterung?
Diese Fragen möchten wir diskutieren mit:
Sibylle Keupen Oberbürgermeisterin der Stadt Aachen
Joachim Windolf Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender des UKA
Jürgen Kunz Architekt des UKA Aachens
Jochen König Architekt und Preisrichter der OP-Erweiterung
Monika Krücken Leiterin der Abteilung Denkmalpflege und Archäologie (FB 61/200) der Stadt Aachen
Die Veranstaltung wird moderiert von: NN
HER SHINING ARCHITECTURE
Am Mittwoch, den 18.06.2025 ab 17:30 Uhr wird am BDA-Pavillon, in der Monheimsallee 111, die Eröffnung der Aachener Ausstellung im Rahmen desWomen in Architecture-Festivals gefeiert.
Es wird einen gemeinsamen Apéro mit Eis, Musik und Getränken geben. Wer mag, kann im Laufe des Abends einen Spaziergang zur großformatigen „Satellitenausstellung“ an der RWTH Aachen machen um bei Einbruch der Dunkelheit, zurückgegkehrt, den Pavillon und dessen Ausstellung erleuchtet erleben zu können. An der RWTH werden die Schaufenster des Reiff-Foyers in der Schinkelstraße 1 bespielt.
Das Women in Architecture Festival findet bundesweit in der Zeit vom 19. bis 29. Juni statt. Dabei präsentieren mehr als 200 Akteur:innen in ganz Deutschland rund 265 Veranstaltungen, die sich für mehr Vielfalt in der Baukultur einsetzen.
Im Rahmen der Aachener WIA-Ausstellungen werden bis zum 24. Juni rund 70 Projekte von Architektinnen aus NRW gezeigt.
Zeitgleich werden rund 4.500 Plakate dieser Projekte in ganz NRW ausgehängt um das Schaffen von Architektinnen sichtbar zu machen.
ArchitekINNENwelten | Magdalena Zabek
Zirkuläre Architektur: Auf dem Sprung vom Pionierkonzept zum Massenprodukt
Die Umsetzung einer zirkulären Bauweise darf nicht als kurzfristige Trendbewegung verstanden werden, sondern stellt eine essenzielle Notwendigkeit dar. Während bisher der Fokus vorrangig auf Energieeffizienz lag, rückt zunehmend die Optimierung von Materialkreisläufen und Planungsprozessen in den Mittelpunkt.
Magdalena Zabek entwickelt wissenschaftlich fundierte Strategien zur Förderung einer zirkulären Architektur, die den Ressourcenverbrauch reduziert und Materialien im Kreislauf hält. Durch interdisziplinäre Forschung und praxisorientierte Beratung unterstützt sie Planende dabei, fundierte Entscheidungen zu treffen und die gebaute Umwelt als dynamisches Materiallager für zukünftige Bauvorhaben zu begreifen. Ihr methodischer Ansatz basiert auf einer umfassenden Analyse von Materialflüssen, Wiederverwendbarkeit und Lebenszyklen und geht über standardisierte Bewertungssysteme hinaus.
Als Architektin kombiniert sie wissenschaftliche Analysemethoden mit ästhetischen und funktionalen Anforderungen. Dadurch wird Architektur nicht nur ökologisch resilient, sondern auch langfristig zukunftsfähig.
Die Veranstaltung ist eine hybride Veranstaltung und kann hier auch über Webex verfolgt werden.
Die Veranstaltung findet statt im Rahmen des WIA-Festivals 2025.
WIA 2025 ist das erste bundesweite Festival zur Sichtbarmachung von Frauen in Architektur, Innenarchitektur, Stadt- und Freiraumplanung sowie Bau- und Ingenieurbaukunst: Vom 19. bis zum 29. Juni 2025 beleuchten zahlreiche Veranstaltungen in ganz Deutschland die Leistungen von Planerinnen sowie das Thema Diversität in der Baukultur.